Sie sind hier: Startseite Studium Literarisch-Musikalischer Abend: Liebeslyrik von Shakespeare und Donne

Literarisch-Musikalischer Abend: Liebeslyrik von Shakespeare und Donne

Alle Studierenden und Mitarbeiter*innen der Philosophischen Fakultät sind herzlich eingeladen zu einem ganz besonderen literarisch-musikalischen Abend:

"Ehrlich wie mein Lieben sei mein Schreiben"

Ein Querschnitt der Liebeslyrik von William Shakespeare und John Donne, präsentiert in deutschen Übersetzungen von Michael Mertes und musikalisch begleitet an der Gambe von Susanne Herre.

Mittwoch, 13.11.2019, 19.00 Uhr (s.t.)

Woelfl-Haus Bonn, Meßdorfer Straße 177 (Bonn-Lessenich - in ca. 15 Minuten bequem per Bus zu erreichen vom Hauptbahnhof, mit den Linien 610 und 611 Richtung Duisdorf-Lessenich, Haltestelle Giesdorfer Straße)

Anmeldungen unter: [Email protection active, please enable JavaScript.] oder +49 (0) 151 655 181 55

Eintritt: 15 Euro I Studierende: 10 Euro

 

Zum Thema dieses Abends:
Der Dramatiker William Shakespeare (1564-1616) und sein acht Jahre jüngerer Zeitgenosse John Donne (1572-1631) gehören zu den größten Liebeslyrikern englischer Sprache. Shakespeares Sonette sind, gleich nach den Psalmen, die erfolgreichste und am weitesten verbreitete Dichtung aller Zeiten. Ganz im Sinne des Shakespeare- und Donne-Zeitgenossen Richard Barnfield, der Dichtung und Musik als Geschwister bezeichnete, greifen die beiden Kunstformen an diesem Abend eng ineinander. Dabei lässt Susanne Herre ein ganz besonderes musikalisches Repertoire erklingen: Englische Musik für Gambe Solo - die sogenannte "Lyra Viol".

 

Die Künstler des Abends:

Susanne Herre studierte zunächst Mandoline an der Musikhochschule Wuppertal, gleichzeitig begann sie sich zunehmend für die historisch informierte Aufführungspraxis zu interessieren. Dem Abschluss im Fach Mandoline folgten deshalb Studien der Gambe bei Prof. Rainer Zipperling und der Laute bei Prof. Konrad Junghänel an der Musikhochschule Köln. Ein Auslandsjahr in Lyon sowie ein Masterstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Philippe Pierlot und Mieneke van der Velden (Gambe) sowie Mike Fentross und Joachim Held (Theorbe) schlossen sich an. Susanne Herres Konzerttätigkeit reicht von solistischen Partien auf der Gambe über Generalbassspiel mit Vokalensembles und Orchestern auf der Theorbe, bis hin zu Mandolinenparts in Opern und Sinfonien. Sie hat mit bekannten Ensembles der Alten Musik gespielt, konzertierte auf renommierten Festivals und war mehrfach im Radio und Fernsehen zu erleben.

Michael Mertes, Jahrgang 1953, lebt und arbeitet als Autor und literarischer Übersetzer in Wachtberg. In den 1990er Jahren leitete er die Planungs- und Kulturabteilung des Bundeskanzleramtes, später war er als Journalist (mit Schwerpunkt Außenpolitik), als Bevollmächtigter des Landes NRW in Berlin und in Brüssel sowie als Leiter des Auslandsbüros Israel der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem tätig. Er hat unter anderem Gedichte von William Shakespeare, John Donne, Andrew Marvell und Gerard Manley Hopkins ins Deutsche übertragen. Seine Nachdichtungen wurden teils in Buchform, teils in der Literaturzeitschrift „Sinn und Form“ veröffentlicht.

Artikelaktionen