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Master-Studiengang "Asienwissenschaften"

Titel des Studiengangs Asienwissenschaften
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfristen

Wintersemester 2020/21: 04.05.-30.06.2020 und 17.08.-11.09.2020

Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der Masterstudiengang Asienwissenschaften zielt auf eine weiterführende wissenschaftliche Ausbildung, die für vielfältige Berufsfelder im wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Bereich qualifiziert. Der Studiengang vertieft - dem Leitbild der Universität Bonn als einer "international operierenden kooperations- und schwerpunktorientierten Forschungsuniversität" folgend - Kenntnisse und Kompetenzen des fachlich fokussierten wie auch interdisziplinär und international ausgerichteten wissenschaftlichen Arbeitens in den verschiedenen Disziplinen der Asienwissenschaften. Der Studiengang bietet diese Vertiefungsmöglichkeiten wissenschaftlichen Lernens und Arbeitens in 15 verschiedenen Profilen, die sowohl eine fachliche Schwerpunktbildung als auch interdisziplinäre Perspektiven ermöglichen.

Kandidaten/innen müssen sich bereits im Bewerbungsverfahren für eines der Profile im Masterstudiengang "Asienwissenschaften" entscheiden:

Arabistik und Translation

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Dagmar Glaß (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der Studienschwerpunkt „Arabistik und Translation“ wird vom Arbeitsbereich (AB) Nahost-sprachen der Abteilung für Orientalische und Asiatische Sprachen (AOAS) getragen.
Der Studienschwerpunkt beinhaltet die sprach- und übersetzungswissenschaftlich fundierte Vermittlung von Kompetenzen in Analyse, Übersetzung und Management moderner arabischer Texte von hauptsächlich medien- und fachsprachlicher Provenienz nebst der dafür erforderlichen Kenntnisse über Methoden, Strategien und Hilfsmittel des Übersetzens. Des Weiteren zielt er auf die Entwicklung einer audio-oralen Arabischkompetenz auf gehobenem Niveau. Die Studierenden dieses Schwerpunktes erwerben im Studium verschiedene Strategien zur Lösung von auch heiklen Problemen der interkulturellen Kommunikation und werden dahingehend ausgebildet, als Sprachmittler auch Kulturmittler zu sein. Dieses Paket aus Sprach- und Sach- und Regionalkompetenz ist so nur in einem Universitätsstudium erhältlich. Es befähigt nicht nur zu einem profunden Verständnis der Zielkultur und ihrer Repräsentanten, sondern erlaubt kritische Analysen und Bewertungen auf der Basis eines exklusiven Zugangs zu originalsprachlichen Informationsquellen und damit Wissens- und Strategievorteile in der globalisierten Welt.
Ansetzend bei C2 (Europäischer Referenzrahmen) als Zielniveau für die Ausbildung in der Translationssprache bereitet der Studienschwerpunkt die Studierenden umfassend auf Tätigkeiten vor, die neben Spezialkenntnissen der Zielkultur ein hohes Niveau von Sprach- und Translationskompetenz für das Sprachenpaar Arabisch und Deutsch voraussetzen, wobei speziell den Anforderungen an professionelle Übersetzer Rechnung getragen wird. Die Studierenden können sich aber ebenso auf die Ausübung von Forschungstätigkeiten im Bereich der Sprach- und Übersetzungswissenschaft oder des Fremdsprachenmanagements orientieren.

Chinesische Sprache und Translation

Fachstudienberatung: Dr. Peiling Cui (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der Studienschwerpunkt beinhaltet die sprach- und translationswissenschaftlich fundierte Vermittlung von Kompetenzen in Analyse, Übersetzung und Management schriftlicher und mündlicher Texte von hauptsächlich medien- und fachsprachlicher Provenienz nebst der dafür erforderlichen Kenntnisse über Methoden, Strategien und Hilfsmittel des Übersetzens und Dolmetschens. Des Weiteren zielt er auf die Entwicklung einer audi-oralen und schriftlichen Chinesischkompetenz auf gehobenem Niveau. Hierfür vertiefen die Studierenden ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen sinologischen Kenntnisse, insbesondere im Bereich der modernen und klassischen Sprache. Sie erwerben dabei verschiedene Strategien zur Lösung von auch diffizilen Problemen der interkulturellen Kommunikation und werden dahingehend ausgebildet, sowohl Sprachmittler als auch Kulturmittler zu sein.
Ansetzend bei C2 (Europäischer Referenzrahmen) als Zielniveau für die Ausbildung in der Translationssprache, bereitet der Studienschwerpunkt die Studierenden umfassend auf Tätigkeiten vor, die neben Spezialkenntnissen der Zielkultur ein hohes Niveau von Sprach- und Translationskompetenz für das Sprachenpaar Chinesisch und Deutsch voraussetzen, wobei speziell den Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher Rechnung getragen wird. Die Studierenden werden aber ebenso im Hinblick auf eine mögliche spätere Ausübung von Forschungstätigkeiten im Bereich der Sprach- und Translationswissenschaft oder des Fremdsprachenmanagements orientieren.
Mit seinen Modulen zur Translationspraxis Deutsch-Chinesisch ist der Studienschwerpunkt auch für chinesische Muttersprachler geeignet, die Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 nachweisen können. Für sie besteht zudem die Möglichkeit, Ihre Deutschkenntnisse am Sprachlernzentrum zu verbessern.

Islamic Archaeology

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Bethany J. Walker (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Islamische Archäologie ist das Geschichtsstudium der islamischen Gesellschaften und solcher, die unter muslimischer Hegemonie standen, anhand von handgefertigten Objekten und Spuren menschlicher Handlungen in der physischen Umwelt. Es handelt sich um ein multidisziplinäres Studienfeld, das zahlreiche Überschneidungspunkte mit anderen Forschungsbereichen aufweist, insbesondere den traditionellen Nahoststudien, der Kunstgeschichte, Historischen Geographie, Kulturanthropologie und den Gesellschafts- und Umweltwissenschaften. Der neue Schwerpunkt bildet inhaltlich und methodisch eine Brücke, die diese genannten Bereiche miteinander im Studium der mittelalterlichen islamischen Gesellschaft verbindet.

Islamwissenschaft

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Christine Schirrmacher (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Der Schwerpunkt Islamwissenschaft vermittelt vertiefte Kenntnisse der Islamischen Welt in Geschichte und Gegenwart und dient zugleich der intensiven Auseinandersetzung mit Arabisch und/oder Persisch als Quellensprachen. Die Studierenden werden dazu befähigt, sich selbstständig in geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen der islamischen Welt einzuarbeiten, und diese unter Einbeziehung originalsprachlicher Quellen zu bearbeiten. Die im BA erworbenen methodischen Kenntnisse werden vertieft und themenbezogen angewandt.
Der Studiengang legt Wert auf eine ausgewogene Beschäftigung mit vormodernen und gegenwarts-bezogenen Fragestellungen. Er bietet den Studierenden die Möglichkeit, je nach sprachlichen Kompe-tenzen Module in Arabisch und Persisch, oder aber nur einer der beiden Sprachen zu belegen. Darüber hinaus ist das Studium einer weiteren Nahostsprache im Rahmen des Masterprogramms möglich.

Japanologie

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Harald Meyer (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]), Prof. Dr. Reinhard Zöllner (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Die Studierenden vertiefen ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen japanologischen Kenntnisse. Japanologie ist die anhand japanischer Quellen betriebene und in verschiedenen methodischen Disziplinen verankerte Erforschung der japanischen Kultur in Geschichte und Gegenwart. Ziel des Studiums ist es, mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig japanische Texte zu analysieren, zu interpretieren und zu kontextualisieren. Zugleich soll die Fähigkeit erworben werden, eigenständig mit japanischen Wissenschaftstraditionen in Geschichte und Gegenwart umzugehen.

Koreanistik

Fachstudienberatung: Jun.-Prof. Dr. Nadeschda Bachem (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Die Studierenden vertiefen ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen koreanistischen Kenntnisse. Koreanistik ist die anhand koreanischer Quellen betriebene und in verschiedenen metho-dischen Disziplinen verankerte Erforschung der koreanischen Kultur in Geschichte und Gegenwart. Ziel des Studiums ist es, mit wissenschaftlichen Methoden selbständig koreanische Texte zu analysieren, zu interpretieren und zu kontextualisieren. Zugleich soll die Fähigkeit erworben werden, eigenständig mit koreanischen Wissenschaftstraditionen in Geschichte und Gegenwart umzugehen.

Kunstgeschichte in Asien und im Orient

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Julia A.B. Hegewald (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der Schwerpunkt „Kunstgeschichte in Asien und im Orient“ befasst sich in exemplarischer Auswahl mit der Kunst Asiens und der islamischen Welt. Dabei bilden thematische und methodische Ansätze und kunsthistorische Arbeitsweisen wie die beschreibende Analyse und die darauf aufbauende Interpretation die Grundlage. Die Ausrichtung ist forschungsorientiert und regt zu einer Spezialisierung und eigenständigen Arbeit an. Innerhalb des Schwerpunktes Kunstgeschichte in Asien und im Orient besteht die Möglichkeit einer regionalen Vertiefung durch die Wahl der gleichzeitig studierten Sprache. Dabei ist entweder – für Studierende lediglich mit Grundkenntnissen – eine orientalische bzw. asiatische Sprache zu vertiefen oder – für Studierende, die derartige Kenntnisse bereits besitzen – im Sinne einer breitgefächerten Kompetenz für kunstgeschichtliche Fragestellungen eine neue Sprache zu wählen.
Durch Importmodule der Abteilung Kunstgeschichte im Institut für Kunstgeschichte und Archäologie erhalten die Studierenden eine Kontextualisierungsmöglichkeit auf Basis der westlichen Kunstgeschichte.

Mongolistik

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Ines Stolpe (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Der M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Mongolistik baut auf dem BA Asienwissenschaften (Kernfach) auf. Der Masterstudiengang soll die Studierenden darauf vorbereiten, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu erarbeiten und diese auf der Basis mongolischsprachiger Quellen und/oder durch Feldforschung in der Mongolei zu untersuchen. Im Vordergrund steht dabei eine intensive Auseinandersetzung mit der mongolischen Welt der Gegenwart sowie mit sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Vertiefung der im BA (oder äquivalent) erworbenen Sprachkenntnisse, der Erwerb eines forschungsbezogenen Vokabulars sowie der Fähigkeit, mongolische Texte unterschiedlicher Art zu verstehen und zu analysieren.
Die Studierenden können in hohem Maße die Ausrichtung ihres Studiums selbst gestalten, indem Sie die Pflichtmodule mit Angeboten anderer Abteilungen des IOA kombinieren. Durch die globale Vernetzung der modernen Mongolei, die Ausdehnung des mongolischen Kulturraums über die Grenzen des mongolischen Staates hinweg, aber auch durch die interdisziplinäre Gestaltung des Studiengangs ergeben sich viele sinnvolle Ergänzungen.

Religionswissenschaft

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Die Schwerpunktsetzung „Religionswissenschaft“ ermöglicht den Studierenden, sich tiefgehend mit dem religiösen Pluralismus in Asien auseinander zu setzen. Aufgrund der Globalisierung sind religiös „einheitliche“ Räume auch in Asien nicht mehr gegeben, sondern es gibt, obgleich in den meisten Ländern eine Religion oder Weltanschauung dominierend ist, zahlreiche Bruchlinien, in denen „andere“ religiöse Strömungen ihren Platz in der Gesellschaft beanspruchen. Prozesse des Religionskontaktes, aber auch der Spannungen zwischen „Mehrheiten“ und „Minderheiten“ sind dabei ein Forschungsthema, das zukunftsträchtig für eine Religionsforschung ist, die einerseits auf religionsgeschichtlichen Analysen basiert, andererseits aber auch die Gesellschaftsrelevanz solcher Forschung zu zeigen vermag. Die Struktur des Studiums erlaubt dabei die ideale Verbindung der beiden „Säulen“ der Religionswissenschaft: Religionshistorische Forschung (zwei Module) und systematische Fragenstellungen (zwei Module). Das fünfte Pflichtmodule ermöglicht dem Studierenden, sich entweder im religionshistorischen oder religionssystematischen Bereich zusätzlich zu verorten.

Sinologie

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Ralph Kauz (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der Schwerpunkt Sinologie vermittelt vertiefte Kenntnisse der chinesischen Welt in Geschichte und Gegenwart und dient zugleich der intensiven Auseinandersetzung mit modernem und klassischem Chinesisch als Quellensprachen. Die Studierenden werden dazu befähigt, sich selbstständig in Fragestellungen der chinesischen Geschichte einzuarbeiten und diese unter Einbeziehung originalsprachlicher Quellen zu bearbeiten. Die im BA erworbenen methodischen Kenntnisse werden vertieft und themenbezogen angewandt. Darüber hinaus ist das Studium einer weiteren asiatischen Sprache im Rahmen des Masterprogramms möglich.

Südasienwissenschaft

Fachstudienberatung: Jun.-Prof. Dr. Carmen Brandt (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Der Schwerpunkt Südasienwissenschaft innerhalb des M.A.-Studiengangs Asienwissenschaften verfolgt zum einen die Vertiefung der bereits im Bachelor-Studium erworbenen südasienwissenschaftlichen Kenntnisse. Zum anderen wird die Befähigung, sich Themenfelder der Südasienwissenschaft selbstständig zu erschließen und zu bearbeiten, ausgebaut. Besonders viel Wert wird dabei auf die Vermittlung von Fähigkeiten gelegt, die es ermöglichen, sich Themen aus Geschichte, Kultur, Politik, Religion und Wirtschaft unter Bezugnahme auf originalsprachliche Quellen (Bengalisch oder/und Hindi) zu erschließen, um nach der erfolgreichen Absolvierung des Studiums eigenständig sowohl Analysen als auch Prognosen für Entwicklungen im gegenwärtigen Südasien durchführen zu können. Somit befähigt der erfolgreiche Abschluss dieses Studienganges sowohl zum Durchführen einer weiterführenden wissenschaftlichen Qualifikation, d.h. einer Promotion, als auch für die Tätigkeit in wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Universität und in anwendungsorientierten Berufsfeldern, in denen diese einschlägigen analytischen Fähigkeiten gefragt sind, z.B. in Kultur, Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Südostasienwissenschaft

Fachstudienberatung: Dr. Oliver Pye (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der Schwerpunkt Südostasienwissenschaft soll Studierenden, die über die dynamische Region Südostasien wissenschaftlich arbeiten wollen und/oder später beruflich in dieser Region wirken wollen, eine vertiefte sozialwissenschaftliche und regionalwissenschaftliche Grundlagenkompetenz inklusive einer Kompetenz in einer großen Sprache der Region vermitteln. Das besondere, durch die Schwerpunktbildung ermöglichte Profil besteht in einer vertieften empirisch und gegenwartsbezogen orientierten Befassung mit der Region Südostasien in Verbindung mit sozial- und kulturtheoretischen Ansätzen.

Tibetologie

Fachstudienberatung: Dr. Nicola Schneider (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Der auf zwei Jahre angelegte Schwerpunkt Tibetologie versteht sich vor allem als forschungsorientierter Studiengang und beruft sich dabei bewusst auf die spezifische Tradition des Faches an der Universität Bonn. Die reichhaltige Geschichte des tibetischen Sprach- und Kulturraums zwischen Süd-, Ost- und Zentralasien in ihrer kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein steht dabei im Vordergrund. Die Beschäftigung mit der tibetischen Kultur und Gesellschaft erfolgt durch die intensive Auseinandersetzung mit den tibetischsprachigen Quellen. Das Studium ist daher auch eine Vertiefung der im Bachelorstudiengang erworbenen Sprachkenntnisse. Studierende können in hohem Maße selbst die Ausrichtung ihres Studiums bestimmen, indem sie durch das Erlernen einer weiteren asiatischen Sprache oder durch andere Angebote, vor allem aus den Schwerpunkten Indologie, Kunst in Asien und Orient, Religionswissenschaft und Sinologie die Möglichkeit zur persönlichen Profilbildung nutzen. Aufgrund der starken historischen und gegenwärtigen Vernetzung des tibetischen Kultur- und Siedlungsraums mit seinen Nachbarn bietet sich eine Vielzahl sinnvoller Ergänzungen an. Im Schwerpunkt Tibetologie lernen die Studierenden, selbstständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und auf der Basis einschlägiger Quellen zu untersuchen.

Türkische Geschichte und Gesellschaft

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Stephan Conermann (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]), Dr. Sevgi Ağcagül (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])

Der M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Türkische Geschichte und Gesellschaft bietet sich für Sie an, wenn Sie nach einem erfolgreich abgelegten B.A. Asienwissenschaften (Kernfach): Profil Islamwissenschaft/Türkische Geschichte und Gesellschaft (oder äquivalenten einschlägigen B.A.-Studiengang) ein spezifisches M.A.-Programm anschließen wollen. In diesem M.A.-Studiengang vertiefen Sie zum einen Ihre Kenntnisse über die Geschichte, Kultur und Gesellschaft der Türkei. Zum anderen erweitern Sie Ihre historische Perspektive auf die Verhältnisse im Spätosmanischen Reich.
Im Rahmen dieses M.A.-Schwerpunkts entwickeln Sie Strategien zur Aneignung komplexen Fachwissens ausgehend von originalsprachlichen türkischen und osmanischen Quellen. Durch die intensive Beschäftigung mit diesen orignalsprachlichen Quellen sowie der wissenschaftlichen Literatur erörtern und untersuchen Sie fundierte Fragen zu gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen im Spätosmanischen Reich (ab dem 19. Jh.) sowie politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Transformationsprozessen der modernen Türkei.
Im interdisziplinär zusammengestellten Wahlpflichtbereich haben Sie die Möglichkeit, sich sowohl mit fachverwandten Inhalten und Methoden als auch mit solchen aus anderen im Institut für Orient- und Asienwissenschaften vertretenen Disziplinen auseianderzusetzen.

Wirtschaft und Gesellschaft in Asien

Fachstudienberatung: PD Dr. Günther Distelrath (Email: [Email protection active, please enable JavaScript.])
Im Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft in Asien sollen Kenntnisse und Befähigungen in den Sozialwissenschaften und deren Anwendung auf asiatische Kontexte vermittelt werden. Die Absolventen dieses Schwerpunktes sollen befähigt sein, soziologische, volkswirtschaftliche oder betriebswirtschaftliche Fragestellungen in Bezug auf die einzelnen Regionen Asiens zu erkennen, methodisch einzuordnen und einer Bearbeitung zuzuführen. Erworben werden damit Qualifikationen, welche in weiterer wissenschaftlicher Tätigkeit zum Tragen kommen können (Promotionsstudium), aber auch auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt in die Berufsfelder des Unternehmensmanagements, der Politikberatung, der Medien sowie der interkulturellen Vermittlung auf allen Ebenen münden können. Hervorgebracht werden dabei nicht „Asienexperten“, sondern Experten für die Wirtschaft und Gesellschaft einzelner Länder und Regionen in Asien. Diese Expertise fußt auf der Vertiefung einer asiatischen Sprache sowie der dieser Wahl entsprechenden Vergabe von Referatsthemen sowie des Themas der Masterarbeit.

 

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Zum Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ können folgende Bewerber zum Wintersemester zugelassen werden:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach „Asienwissenschaften“ oder im Zwei-Fach „Indologie“, „Südostasienwissenschaft“, „Islamwissenschaft / Nahostsprachen“, „Tibetologie“ oder „Vergleichende Religionswissenschaft“ oder im Begleitfach „Indologie“ oder „Südostasienwissenschaft“ abgeschlossen und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer Studiengänge der Universität Bonn, die asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem asienwissenschaftlichen Studiengang erworben bzw. asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.


Bewerberinnen oder Bewerber, die den Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ mit einem der folgenden Schwerpunkte studieren möchten, müssen auch die nachfolgend genannten Zugangsvoraussetzungen für den jeweiligen Schwerpunkt erfüllen und durch den ersten berufsqualifizierenden Abschluss nachweisen:

Schwerpunkt Arabistik und Translation

  • Kenntnisse der arabischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Arabisch“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 48 LP bzw. äquivalente Kenntnisse,
  • Grundkenntnisse des Klassischen Arabisch und der arabischen Sprachwissenschaft im Umfang von mindestens 12 LP. 

 

Schwerpunkt Chinesische Sprache und Translation

  • Kenntnisse der modernen chinesischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Chinesisch II“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 60 LP bzw. äquivalente Kenntnisse,
  • Kenntnisse der klassischen chinesischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Schwerpunktmodul I (Klassisches Chinesisch I)“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 12 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.
  • Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau DSH 3 (nachzuweisen nur von Bewerberinnen und Bewerbern, die ihre Zugangsvoraussetzungen nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben).

 

Schwerpunkt Islamic Archaeology 

  • Kenntnisse in den Bereichen Islamwissenschaften, Orientwissenschaften, Nahostwissenschaften, Kunstgeschichte oder Archäologie (mit Fokus auf der islamischen Kunstgeschichte bzw. Archäologie) im Umfang von insgesamt mindestens 36 LP.
  • Kenntnisse der englischen Sprache mindestens auf der Niveaustufe C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) laut anerkanntem Sprachtest (z. B. TOEFL, IELTS) oder einem äquivalenten Nachweis.


Schwerpunkt Islamwissenschaft

  • Kenntnisse der arabischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Arabisch“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 48 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.
  • Kenntnisse der persischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Persisch“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 48 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.

 

Schwerpunkt Japanologie

  • Kenntnisse der japanischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Japanisch II“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 60 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.

 

Schwerpunkt Koreanistik

  • Kenntnisse der koreanischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Koreanisch II“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 60 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.


Schwerpunkt Mongolistik 

  • Kenntnisse der mongolischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Basismodul Mongolisch III“ des Bachelorteilstudiengangs „Mongolisch“ (Begleitfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 36 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.

  

Schwerpunkt Religionswissenschaft

  • Kenntnisse in den Bereichen Vergleichende Religionswissenschaft, Religionswissenschaft oder Religionsgeschichte im Umfang von insgesamt mindestens 72 LP.

 

Schwerpunkt Sinologie

  • Kenntnisse der modernen chinesischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Vertiefungsmodul Chinesisch II“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 60 LP bzw. äquivalente Kenntnisse,
  • Kenntnisse der klassischen chinesischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Schwerpunktmodul I (Klassisches Chinesisch I)“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 12 LP bzw. äquivalente Kenntnisse,
  • Kenntnisse im Bereich Sinologie im Umfang von mindestens 24 LP.

 

Schwerpunkt Südasienwissenschaft

  • Kenntnisse von Bengalisch oder Hindi im Umfang von mindestens 48 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.

 

Schwerpunkt Tibetologie

  • Kenntnisse der tibetischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Basismodul Tibetisch III“ des Bachelorteilstudiengangs „Tibetisch“ (Begleitfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 36 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.

 

Schwerpunkt Türkische Geschichte und Gesellschaft 

  • Kenntnisse der türkischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Basismodul Türkisch III“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 36 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.
  • Kenntnisse der osmanischen Sprache auf dem Niveau des Moduls „Osmanisch“ des Bachelorteilstudiengangs „Asienwissenschaften“ (Kernfach) oder von Sprachmodulen im Umfang von mindestens 6 LP bzw. äquivalente Kenntnisse.
 

Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft in Asien

  • Kenntnisse einer orientalischen oder asiatischen Sprache im Umfang von 60 LP bzw. äquivalente Kenntnisse,
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich oder der Soziologie im Umfang von mindestens 12 LP,
  • Die für die Zulassung zum Schwerpunkt erforderlichen Kenntnisse einer orientalischen oder asiatischen Sprache sowie der sozialwissenschaftlichen Grundlagendkenntnisse können auch in einer Zugangsprüfung nachgewiesen werden.
 

Empfehlungen:

Für das Studium des Masterstudiengangs „Asienwissenschaften“ werden Kenntnisse der englischen Sprache auf der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) dringend empfohlen, soweit Englischkenntnisse nicht eine nachzuweisende Voraussetzung für die Wahl eines bestimmten Schwerpunktes sind.

 
Für den Schwerpunkt „Islamic Archaeology“ werden Kenntnisse des Arabischen oder Türkischen oder Persischen auf dem Niveau des entsprechenden Basismoduls III bzw. des Basismoduls III (Master) empfohlen. Entsprechende Kenntnisse können ansonsten auch im Rahmen des Wahlpflichtbereichs erworben werden.  

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Studiengangsmanagerin
Trang Dai Vu, M.A.

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für Religionswissenschaft
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-9544
Fax: +49 (228) 73-7531
Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Kustodin
Dr. Gabriele Reifenrath

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-7287
Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren

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