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Master-Studiengang "Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns"

Titel des Studiengangs Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfristen

Wintersemester 2020/21: 04.05.-30.06.2020 und 17.08.-11.09.2020

Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der neue Masterstudiengang »Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns« an der Universität Bonn hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende für diesen dynamischen Forschungsbereich zu qualifizieren. Provenienzforschung wird hier als epochenübergeifende, transdisziplinäre Kontextforschung verstanden, die die Vielschichtigkeit der Werte aufzeigt, die Kunst und Kulturgütern in verschiedenen Gesellschaften, sozialen Konstellationen und auch von Individuen zugesprochen werden. Eng verbunden ist damit die Geschichte des privaten und institutionellen Sammelns, die einen weiteren Schwerpunkt des Studiengangs bildet. Die Lehrveranstaltungen nehmen alle Epochen und europäische wie auch außereuropäische Regionen in den Blick. Der im Fach Kunstgeschichte angesiedelte Studiengang wird von der im Jahr 2018 eingerichteten transdiziplinären Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht angeboten. Diese umfasst zwei kunsthistorische Professuren und eine juristische Professur sowie mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter/innen. Das Team der Lehrenden ist international besetzt und hinsichtlich seiner Größe und unterschiedlichen Fachkompetenzen weltweit einzigartig. Die Lehrveranstaltungen im Pflichtbereich sind speziell für den Masterstudiengang konzipiert und werden durch die in dieser Disziplin langjährig erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gelehrt.


Interdisziplinär und praxisorientiert

Der Pflichtbereich des Studiengangs setzt sich aus vier Modulen im Bereich Kunstgeschichte sowie dem wissenschaftlichen Kolloquium und zwei Modulen im Bereich Rechtswissenschaften zusammen. Neben grundlegendem Wissen zur Provenienzforschung und zum Bürgerlichen Recht im ersten Semester wird in den folgenden Semestern in Veranstaltungen zur Translokation von Kunst- und Kulturgütern, zur Geschichte des Sammelns und des Kunstmarktes sowie zu Rechtsfragen des Kunsthandels und Kulturgutschutzes Fachwissen vertieft und in den Zusammenhang komplexer kunsthistorischer, historischer und juristischer Fragen gestellt. Zentral für den Studiengang ist das Modul »Provenienzforschung in der Praxis«, das eine mehrtägige Exkursion, die Möglichkeit für ein mehrwöchiges Praktikum sowie eine praktische Übung in Kooperation mit unseren Partnerinstitutionen umfasst. Neben den Pflichtmodulen beinhaltet der Studiengang einen Ergänzungsbereich, mit dem die Studierenden einen besonderen thematischen Schwerpunkt legen können. Sechs abgestimmte Modulkombinationen stehen als Ergänzungsbereich zur Verfügung, mit einem jeweiligen Fokus auf Kunstgeschichte, Geschichte, Museumsstudien, Kultursoziologie, Postkolonialismus und VWL. Alternativ können die Wahlpflichtmodule auch nach individuellen Interessen ausgesucht und belegt werden.

Studiengangsstruktur

Der Masterstudiengang „Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns“ kann entweder ohne Ergänzungsbereich (120 LP) oder mit einem Ergänzungsbereich (90 LP aus dem Bereich Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns und 30 LP aus dem Ergänzungsbereich) studiert werden. Für ein Studium mit einem Ergänzungsbereich stehen folgende Ergänzungsbereiche zur Auswahl:

  • Museumsstudien
  • Kunstgeschichte
  • Geschichte
  • Postkolonialismus
  • Kultursoziologie.

Die Studierenden müssen bei der Beantragung der Zulassung zum Masterprüfungsverfahren angeben, ob ein bestimmter Ergänzungsbereich oder ein Studium ohne Ergänzungsbereich gewählt wird. Die oder der Studierende kann im Laufe ihres oder seines Studiums insgesamt einmal beantragen,
- anstelle des Studiums ohne Ergänzungsbereich das Studium mit einem bestimmten Ergänzungsbereich fortzuführen; oder
- den gewählten Ergänzungsbereich zu wechseln;
- anstelle des Studiums mit Ergänzungsbereich das Studium ohne Ergänzungsbereich fortzuführen.
 

Über den Antrag entscheidet der Prüfungsausschuss. Ein Wechsel gemäß Satz 1 ist ausgeschlossen, wenn die oder der Studierende die Masterprüfung gemäß § 28 Abs. 10 endgültig nicht bestanden hat.
 

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Der konsekutive Masterstudiengang „Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns“ richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die folgende Zugangsvoraussetzung nachweisen:

  • Einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Fach Kunstgeschichte oder in einem verwandten Fach.
  • Der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss muss mindestens mit der Note 2,7 abgeschlossen worden sein.
  • Durch den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss müssen folgende Kenntnisse und Kompetenzen nachgewiesen werden:
    • Kunsthistorische Grundlagenkenntnisse im Umfang von insgesamt mindestens 24 LP;+
    • Kunsthistorische Epochenkenntnisse im Umfang von insgesamt mindestens 24 LP; und
    • Kunsthistorische Praxiskenntnisse im Umfang von insgesamt mindestens 12 LP.
  • Bewerberinnen oder Bewerber, die den ersten berufsqualifizierenden Abschluss erst in dem Semester der Bewerbung für einen Masterstudienplatz erwerben, müssen mit der Bewerbung den Nachweis über die Anmeldung ihrer Bachelorarbeit bzw. einer äquivalenten Abschlussarbeit sowie das Erreichen von mindestens 132 LP mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,4 einreichen.

Bewerberinnen oder Bewerber, die den Masterstudiengang „Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns“ mit dem Ergänzungsbereich „Postkolonialismus“ studieren möchten, müssen auch die nachfolgend genannten Zugangsvoraussetzungen für diesen Ergänzungsbereich erfüllen und nachweisen:

  • Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) laut anerkanntem Sprachtest (z. B. TOEFL, IELTS) oder einem äquivalenten Nachweis.
  • Kenntnisse der spanischen Sprache auf dem Niveau A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) laut anerkanntem Sprachtest oder einem äquivalenten Nachweis.
     

Sprachkenntnisse

Für den Masterstudiengang „Europäische und Asiatische Kunstgeschichte“ werden folgende Sprachkenntnisse dringend empfohlen:

  • Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR)
  • Kenntnisse einer der folgenden modernen Fremdsprachen aus dem europäischen Sprachraum auf dem Niveau A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR): Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Slowenisch oder Ungarisch.
     

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

AnsprechpartnerInnen in Studiengangsfragen

Jun.-Prof. Dr. des. Ulrike Saß

Juniorprofessorin für Kunsthistorische Provenienzforschung
Telefon: 0228/73-5692
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

 

Dr. Lucy Wasensteiner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: 0228/73-2985
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

 

Prof. Dr. Matthias Weller, Mag. rer. publ.

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Bürgerliches Recht, Kunst- und Kulturgutschutzrecht
Telefon: 0228/73-9251
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Prof. Dr. Christoph Zuschlag

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart (19. – 21. Jahrhundert) mit Schwerpunkt Provenienzforschung / Geschichte des Sammelns
Telefon: 0228/73-7523

E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

AnsprechpartnerInnen bei Fragen zum Bewerbungsverfahren

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