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Noch freie Kurse im Optionalbereich bzw. Überfachlichen Praxisbereich

In den folgenden Kursen des Optionalbereichs bzw. des Überfachlichen Praxisbereichs gibt es noch freie Plätze.

Sie können sich für diese Lehrveranstaltungen noch direkt per Email über Dr. Stefan Plasa ([Email protection active, please enable JavaScript.]) nachmelden.

Beachten Sie bitte die zu den Kursen angegebenen Fristen für die Nachmeldungen.

Interkulturelle Kommunikation und Landeskunde/Interkulturelle Kompetenzen

  • Formen asymmetrischer Abhängigkeit in der islamisierten Welt. Wöchentliches Seminar. Mo., 14-16 Uhr. Dieser Kurs beschäftigt sich mit Formen von Sklaverei, Dienerschaft und Knechtschaft im Osmanischen Reich, in den zentralasiatischen Khanaten und im Iran im Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Wen bezeichnete man mit emischen Kategorien, wie „‘abd“, „bande“, „ghulam“ und „mamluk“? Gibt es Bedeutungsabweichungen von den europäischen Kategorien? Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf die autochthonen sozialen Ordnungen sowie auf Möglichkeiten sozialer und räumlicher Mobilität. Dabei werden sowohl Rechtspraxis als auch Handlungsmöglichkeiten der betreffenden Akteure berücksichtigt. Bei Interesse kann der geographische Bereich ausgeweitet werden.Anmeldungen sind möglich bis zum 13.10.2019.
  • Auf der Spur von Original und Fälschung. Präislamische Kunst in Java. Praktische Übung/Blockseminar. Termine: Fr., 11.10.2019, 14-17 Uhr; 18.10. und 25.10.2019, jeweils 10.30-16 Uhr; 10.01.2020, 11-16 Uhr (Exkursion zum Rautenstrauch-Joest-Museum Köln); 17.01.2020, 10.30-16 Uhr. Provenienz und Datierung von Kunstobjekten, legale / illegale Tätigkeit von Kunstsammlern, Frage nach Original und Fälschung, Ausstellungspraxis in Museen: Dies sind aktuelle Themen, die in jüngerer Zeit in der Öffentlichkeit, in der Museenlandschaft und von privaten Kunstsammeln diskutiert werden. Am Beispiel von Kunst aus der präislamischen Zeit Javas (Indonesien), d.h. der hindu-buddhistischen Periode von ca. 800 bis 1500 CE, gehen wir diesen Fragen nach. Goldfigurinen und Goldschmuck, Bronze- und Steinfiguren, Terracotta-Objekte u.a. dienen als exemplarische Objekte. Anmeldungen sind möglich bis zum 10.10.2019.

Werkstattmodul: Theorien- und Methodenbildung

  • WAS IST JETZT MIT UNS?! VII Theaterseminar. Projektseminar in Kooperation mit dem Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) sowie dem Theater Bonn. Termine: Do., 17.10., 24.10., 14.11.2019, jeweils 16-18 Uhr; Mi., 20.11.2019, 16-18 Uhr; Do., 28.11., 05.12.2019, 12.12., 16.01., 23.01.2020, jeweils 16-18 Uhr. Das Theater Bonn und das ZERG setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in der kommenden Spielzeit fort. Das interdisziplinäre und interfakultäre Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn möchte in dem Seminar neben dem generellen Kennenlernen des Mediums ‚Theater‘ dem Verhältnis von Mensch, Religion und Kunst nachgehen. Die Theaterstücke, die wir sehen werden, beschäftigen sich immer mit dem Menschen im Spannungsfeld von Religion, Kultur, Identität und Gesellschaft. So wird auch über die Bedeutung des Glaubens in der heutigen Zeit gesprochen werden. Was kann Kunst, was kann Theater in den gesellschaftlichen Diskurs um existentielle Fragestellungen einbringen? Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen werden mit dem Besuch dieses Seminares zudem die Möglichkeit bekommen, in Nachgesprächen in direkten Kontakt mit Expert*innen und Theatermacher*innen zu treten und die in der Vorbereitung und den Theatervorstellungen aufgekommenen Fragen zum Verhältnis von Mensch, Religion und Kunst – als drei Themenschwerpunkte – zu vertiefen. Darüber hinaus gibt es hier die Möglichkeit, mit Kommiliton*innen unterschiedlicher Disziplinen in Austausch zu kommen. Diese Veranstaltung wird in Blocksitzungen stattfinden und Seminarsitzungen beinhalten. Vorstellungsbesuche sowie Publikumsgespräche nach den Aufführungen, aber auch entsprechende Vor- und Nachbereitungen (bspw. Referate, Plenumsgespräche). Jede Sitzung wird zusätzlich durch verschiedene Expert*innen (Lehrende unterschiedlicher Fakultäten) mit begleitet werden. Anmeldungen sind möglich bis zum 16.10.2019.
  • Ankommen, Zurückkommen oder modernes Nomadentum. Ringvorlesung. Di., 18-20 Uhr. Nach den beiden Ringvorlesungen zu den Themen „Flucht, Migration, Integration“ (SoSe 16) und „News, Fakes & Co. Demokratien und öffentliche Nachrichtenkulturen (SoSe 18)“ soll im WS 19-20 der gedankliche Faden weiter fortgesponnen werden, im Kontext einer weiteren Reihe interdisziplinärer und internationaler Vorträge zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Zu dieser Veranstaltung: Im Kern geht es darum, einige Jahre nach der Flüchtlingsherausforderung 2015ff. eine kleine Bilanz zu ziehen und eine Standortbestimmung des Status Quo vorzunehmen. Debatten wie diejenige zum „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ und aktuelle Gesetzesvorhaben zeigen, wie gesellschaftspolitisch relevant und umstritten die Themen Flucht, Migration und Integration weiterhin sind. In der Ringvorlesung sollen einige der dicht verwobenen Texturen von Migration etwas aufgelöst werden und ihnen soll im Rahmen von theoretischen und praktischen Szenarien kritisch nachgegangen werden. Wir möchten versuchen, globale Perspektiven und mikrologische Dimensionen, politische Allgemeinheit und individuelle Erfahrungen, z.B. von Migranten, in einen produktiven Austausch zu bringen, durch Einzelvorträge und Diskussionen. Zugesagt haben u.a. Prof. Cindy Horst (Peace Research Institute Oslo PRIO), Dr. Jörg Hüttermann (Universität Bielefeld), Dr. Carmelo Danisi (Sussex European Institute), Prof. Dr. Mathias Herdegen (Universität Bonn), der Filmemacher Fabian Eder, der Journalist und Autor Miltiadis Oulios. Anmeldungen sind möglich bis zum 13.10.2019.
  • Nur Utopien sind realistisch. Ringvorlesung. Mi., 18-20 Uhr. Zu dieser Veranstaltungsreihe: Als Sehnsuchtsorte oder als Gegenentwurf für eine bessere Welt nehmen Utopien seit der Antike eine zentrale Rolle für das politische Denken ein. Sie dienen als Orientierung und Inspirationsquelle für gesellschaftliche Emanzipationsbestrebungen von der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen Fridays-for-Future Demonstrationen. Ausgehend von den Ungerechtigkeiten und Problemstellungen der Gegenwart haben sie dabei stets ein besseres Morgen zum Ziel. Die Friedrich-Ebert-Stiftung rückt die Frage nach der Kraft von Utopien ins Zentrum einer Ringvorlesung im Wintersemester 2019/2020; gemeinsam mit Professor Frank Decker vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Anmeldungen sind möglich bis zum 15.10.2019.

Werkstattmodul: Literatur - Kunst - Musik/Kulturmanagement und -vermittlung

  • The Terror of the Unforeseen: Zur politischen Dystopie bei Philip Roth (1933-2018). Wöchentliche Übung. Do., 16-18 Uhr. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der politischen Dystopie im amerikanischen Roman. „The terror of the unforeseen is what the science of history hides“, schreibt Philip Roth (1933-2018) in seinem Roman „The Plot Against America“ [dt. „Verschwörung gegen Amerika“], „turning a disaster into an epic“. Der zuerst 2004 erschienene Roman wird zur Zeit wieder viel gelesen und findet Beachtung als hellsichtige Positionsnahme avant la lettre gegen die Präsidentschaft von Donald Trump. Er wird 2019 in den USA auch Vorlage für einen Mehrteiler des ambitionierten Fernsehkanals HBO sein. Anmeldungen sind möglich bis zum 16.10.2019.
  • Claude Lanzmann: Shoah. Eine epochale filmische Erinnerungsarbeit. Wöchentliches Seminar. Mi., 10-12 Uhr. Claude Lanzmann starb 2018 im Alter von 93 Jahren in Paris. Sein hinterlassenes Lebenswerk stellt das vielleicht wichtigste künstlerische Zeugnis zum Holocaust dar: ein umfangreiches Filmkonvolut von Interviews mit überlebenden Zeitzeugen, sowohl Opfern als auch Tätern, die er seit den 70er Jahren aufgenommen hat. Dabei hat er für seine Filme eine Form gefunden, die sich abseits von Dokumentation und Fiktion auf eine Gratwanderung zwischen Distanz und emotionaler Ansprache begibt und in hohem Maße auf die personale Präsenz des Interviewpartners und auf die Ausstrahlung von Orten setzt. Sein erster, in Frankreich produzierter, Film „Shoah“ erschien 1985 und enthält 40 Interviews mit einer Gesamtlänge von 566 Minuten. Das Seminar setzt es sich zur Aufgabe, den gesamten Shoah-Film in den Seminarsitzungen gemeinsam anzuschauen und zu diskutieren. Den jeweiligen Referenten obliegt die Vermittlung ergänzender Informationen. Falls es die Zeit zulässt, soll auch Einblick in nachfolgende Filme von Lanzmann genommen werden. Anmeldungen sind möglich bis zum 15.10.2019.
  • Auf der Suche nach der Eigenlogik einer Stadt: Einen Audiowalk über Bonn gestalten. Do., 10-12 Uhr. Audiowalks gab es zuerst als Kunstprojekte, inzwischen werden Sie häufig zu Vermittlungszwecken genutzt – als Audioguides für den öffentlichen Raum. In dieser Übung soll ein Audiowalk durch und über Bonn konzipiert und nach Möglichkeit auch umgesetzt und veröffentlicht werden. Leitidee ist dabei die „Eigenlogik der Städte“: Die Soziologen Martina Löw und Helmuth Berking, die dieses Konzept entworfen haben, gehen davon aus, dass Städte auf je eigene Weise „funktionieren“ und von ihren BewohnerInnen in spezifischer Weise aufgefasst werden. Was lässt sich aus dieser Perspektive über Bonn sagen, welche Fragen lassen sich aufwerfen und welche (unter Umständen eigenwilligen) Geschichten lassen sich erzählen? In einem zweiten Schritt geht es dann um die Frage, wie diese Themen in einem Audiowalk Gestalt annehmen können und mit welchen Verfahren ein gelungenes Vermittlungsangebot entstehen kann. Da die Umsetzung einer Audioproduktion dieser Art in semiprofessioneller Form heute keine besonderen technischen Voraussetzungen mehr hat sollen alle Arbeitsschritte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Übung übernommen werden. Anmeldungen sind möglich bis zum 16.10.2019.
  • Frankreichs Musikgeschichte III: 19. und 20. Jahrhundert. Samstagstermine, jeweils 10.30-16.30 Uhr: 12.10.2019, 16.11.2019, 07.12.2019, 11.01.2020. Dieses Seminar bietet einen einmaligen Überblick über die reichhaltige Musikgeschichte Frankreichs, einschließlich ihrer vielfältigen Verbindungen zur gesamteuropäischen Musikgeschichte seit dem 17. Jahrhundert. Das Seminar ist auf mehrere Semester angelegt und wird im Wintersemester 2019/20 mit Frankreichs Musikgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert fortgesetzt, begleitet von Liederabenden und Konzerten. Anmeldungen sind möglich bis zum 11.10.2019.


Bachelorstudierende können diese Kurse im Rahmen des Optionalbereichs bzw. des Überfachlichen Praxisbereichs absolvieren.

Alle anderen Studierenden haben die Möglichkeit, diese Lehrangebote offen zu besuchen und dafür am Ende des Semesters eine Bescheinigung zu erhalten.


Über reges Interesse an unseren Kursangeboten würden wir uns sehr freuen.

Ihr Studiendekanat

 
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