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FAQ zum Corona-Virus: Informationen zu den laufenden Prüfungsverfahren

Alle bisherigen Beschlüsse zum Stand der Prüfungserfahren in der Coronakrise finden Sie auch zusammengefasst hier (Stand 08.07.20).

Aktuelle Verordnungen und Beschlüsse

 

Stand der FAQs: 14.07.2020. Bitte beachten Sie, dass die FAQs fortlaufend aktualisiert werden. Neuladen der Seite mit „Strg+F5“.

 

Prüfungen des Sommersemesters 2020

Wie werden die Präsenzprüfungen des Sommersemesters 2020 gestaltet?

Bis aus wenige Ausnahmen werden Prüfungsleistungen wie Klausuren, Mündliche Prüfungen und Präsentationen gemäß § 7 Abs. 1 Satz 1 des Rektoratsbeschlusses vom 07.05.2020 weiterhin nicht als Präsenzprüfungen abgenommen. Unter Präsenzprüfungen sind alle in den Prüfungsordnungen vorgesehenen Klausuren und mündlichen Prüfungsformen (Mündliche Prüfungen, Präsentationen, Referate, vergleichbare mündliche Prüfungsformen) zu verstehen. Diese Prüfungsformen können alternativ umgewandelt werden in:

  • Kompensations-Hausarbeiten oder
  • Online-Klausuren oder
  • mündliche Prüfungen als Web-Konferenz über das Internet oder
  • Präsenzprüfungen als zu begründender Ausnahmefall nach Genehmigung durch das Rektorat.

Die Bestimmung der konkreten Prüfungsform erfolgt in Abstimmung mit den jeweiligen Modulverantwortlichen durch die Vorsitzende des Prüfungsausschusses und wird ebenso wie der Prüfungstermin in der Anmeldemaske der Prüfungsanmeldung auf BASIS mindestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

Sie können zudem der folgenden Liste (in der aktualisierten Fassung vom 24.06.2020) entnehmen, ob für Ihre Prüfung eine Präsenzprüfung oder eine alternative Prüfungsform vorgesehen ist.

Wann finden die Anmeldephasen und Prüfungsphasen des Sommersemesters 2020 statt?

Bitte konsultieren Sie diesbezüglich die Terminseite. Informationen zu den Terminen des Sommersemesters 2020 sind auch für Sie im Studienkalender zusammengefasst. Diesen können Sie hier herunterladen.

Vom 08.06.2020-10.06.2020 können Sie sich für die geplanten Präsenzprüfungen der ersten Prüfungsphase anmelden. Bitte beachten Sie, dass der Großteil der Präsenzprüfungen in alternative Prüfungsformen ohne Präsenz umgewandelt wurde. Ob Ihre geplante Klausur oder mündliche Prüfung in Präsenz oder in einer alternativen Prüfungsform stattfindet, können Sie folgender Liste (in der aktualisierten Fassung vom 24.06.2020) entnehmen.

Für Klausuren und Mündliche Prüfungen der ersten Prüfungsphase des SS 20, die in alternative Prüfungeformen wie Online-Klausuren, Mündliche Prüfungen in elektronischer Form oder Kompensations-Hausarbeiten umgewandelt wurden, nutzen Sie bitte die reguläre erste Anmeldephase vom 29.06.2020 - 07.07.2020. Hausarbeiten (Achtung, nicht Kompensations-Hausarbeiten) sowie weitere vorlesungsbegleitende Modulabschlussprüfungen (Projektarbeiten, Referate, Präsentationen, Praktikumsberichte und Portfolios) können Sie im Sommersemester 2020 vom 01.05.2020 bis 16.09.2020 anmelden.

Bitte informieren Sie sich zudem schnellstmöglich über die Websites der zuständigen Prüfungsämter über etwaige Fristen anderer Fakultäten, wenn Sie dort Veranstaltungen belegen oder z.B. ein Nebenfach studieren.

Wie gestalten sich die Kompensations-Hausarbeiten des Sommersemesters 2020?

Bitte beachten Sie, dass sich die Kompensations-Hausarbeiten des SS 20 im Hinblick auf Anforderungen und Organisation von den Kompensations-Hausarbeiten der zweiten Prüfungsphase des WS 19/20 unterscheiden. Bitte lesen Sie daher die folgenden Ausführungen gründlich, auch wenn Sie im Wintersemester bereits eine Kompensations-Hausarbeit geschrieben haben.

Die Kompensations-Hausarbeiten sind als Kurz-Hausarbeiten gedacht, die analog zur mündlichen Prüfung oder Klausur im Modul erarbeitetes und erlerntes Wissen abprüfen sollen. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Hausarbeit mit Anmerkungsapparat. Zugelassene Hilfsmittel (z.B. Lexika, Wörterbücher o.ä.) werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Bearbeitungszeitraum von mindestens 48 Stunden und höchstens sieben Tagen beginnt einheitlich für alle Prüfungen eines Moduls an dem Termin, der zu Beginn des Prüfungsanmeldezeitraums über BASIS bekanntgegeben wird. Der Termin muss ebenso wie die gesamte Bearbeitungszeit innerhalb der Terminprüfungsphasen des jeweiligen Semesters liegen. Die genaue Dauer der Bearbeitungszeit wird zu Anfang des Prüfungsanmeldezeitraums über BASIS bekanntgegeben und gilt einheitlich für alle Prüfungen des jeweiligen Moduls. Der zeitliche Aufwand für die Niederschrift sollte in etwa auf den zeitlichen Umfang einer Klausur berechnet sein. 

Die Ausgabe des Themas der Kompensations-Hausarbeit erfolgt entweder in eCampus mit den Tools „Test“ bzw. „Übung“ oder über E-Mail von dem Uni-E-Mailaccount des Prüfers/der Prüferin an den Uni-E-Mailaccount des Prüflings. Der Tag der Ausgabe des Themas gilt als Prüfungstermin. Die Prüfungsform der Kompensations-Hausarbeit, der Prüfungstermin, die Art der Bereitstellung und Abgabe, die Bearbeitungszeit, und die Abgabefrist (Datum des Ablaufs der für die jeweilige Modulprüfung konkret festgelegten Bearbeitungszeit, gerechnet ab dem Tag der Bereitstellung des Themas) werden spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin elektronisch bekannt gegeben. Die Bekanntgabe erfolgt auf der Seite des jeweiligen Prüfungsanmeldedatensatzes in BASIS. Bitte generieren Sie über BASIS das entsprechende Anmeldeformular für die Kompensations-Hausarbeit. Bei Kompensations-Hausarbeiten, die als Ersatz für Präsentationen oder Referate geschrieben werden sollen, erfolgt die Bekanntgabe des Termins spätestens zwei Wochen vor der Ausgabe durch den Prüfer, in der Regel über eine individuelle E-Mail von dem Uni-E-Mailaccount des Prüfers/der Prüferin an den Uni-E-Mailaccount des Prüflings oder über eCampus. Die Themenausgabe erfolgt frühestens am ersten Tag der jeweiligen Prüfungsphase, für die die Prüfungsleistung angemeldet wurde, und spätestens sieben Tage vor Ende der jeweiligen Prüfungsphase. Die Bearbeitungszeiträume müssen im Sommersemester bis einschließlich zum 30. September abgeschlossen sein.

Der Umfang der Kompensations-Hausarbeiten beträgt gemäß des Beschlusses des Fakultätsrats vom 11.05. im BA und MA einheitlich 5-10 Seiten (10.000-20.000 Zeichen inkl. Leerzeichen).

Die Abgabe erfolgt zur Wahrung der Abgabefrist in elektronischer Form synchron zur Ausgabe des Themas entweder durch Upload in eCampus, sofern die Ausgabe des Themas über eCampus erfolgt ist, oder per E-Mail als schreibgeschützte elektronische Fassung von dem Uni-E-Mailaccount des Prüflings an den Uni-E-Mailaccount des Prüfers/der Prüferin, sofern die Ausgabe des Themas über E-Mail erfolgt ist. Die Abfassung der Arbeit kann auch handschriftlich erfolgen; dann ist diese Fassung einzuscannen oder abzufotografieren und auf die oben genannte Art und Weise abzugeben. Gemeinsam mit der Kompensations-Hausarbeit werden das Anmeldeformular aus BASIS sowie die Selbstständigkeitserklärung, jeweils unterschrieben und eingescannt bzw. abfotografiert, durch Upload oder E-Mail-Versand abgegeben. Notfalls, falls der Prüfling weder scannen noch abfotografieren kann, müssen die auszufüllenden Inhalte des Anmeldeformulars sowie den Inhalt der Selbstständigkeitserklärung in eine E-Mail kopiert werden, seinen/ihren Namen darunter eingeben und von seinem/ihren Uni-E-Mail-Account an den Prüfer/die Prüferin senden. Zudem versendet der Prüfling einen Ausdruck der Kompensations-Hausarbeit bzw. deren handschriftliche Fassung sowie das ausgefüllte Anmeldeformular und die unterschriebene Selbstständigkeitserklärung per Post an den Prüfer/die Prüferin. Im Anschluss an die Bewertung übermittelt der Prüfer/die Prüferin die Papierexemplare zu Archivierungszwecken an das Prüfungsamt. Die Abgabefrist endet an dem Tag des Ablaufs der für die jeweilige Modulprüfung konkret festgelegten Bearbeitungszeit, gerechnet ab dem Tag der Ausgabe (Bereitstellung) des Themas. Die Abgabefrist wird dem Prüfling gemeinsam mit den anderen Informationen über die Prüfung spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Ausgabe des Themas elektronisch bekanntgegeben. Über die Rechtzeitigkeit der Einreichung entscheidet der Eingang in eCampus, sofern die Aufgabenstellung über eCampus bereitgestellt wurde, bzw. das Datum des E-Mail-Eingangs beim Prüfer/bei der Prüferin, sofern die Aufgabenstellung über E-Mail bereitgestellt wurde. Die Kompensations-Hausarbeit wird mit „nicht ausreichend“ bewertet, wenn der Prüfling es versäumt, die Prüfungsleistung innerhalb des in der jeweiligen Prüfungsphase vorgesehenen Bearbeitungszeitraums zu erbringen.

Welche Regeln gelten für Online-Klausuren im SS 20?

Eine Online-Klausur ist eine Klausurarbeit im Sinne der jeweils anwendbaren Prüfungsordnung, die dem Studierenden per E-Mail an den Uni-E-Mail-Account oder via eCampus gestellt wird, die am (privaten) Rechner geschrieben wird und deren Abgabe elektronisch per E-Mail, via Upload auf eCampus oder eine alternative datensichere Möglichkeit über eines der vom Rektorat genehmigten Online-Tools erfolgt.

Die Beantwortung von elektronisch gestellten Klausuraufgaben kann auch handschriftlich erfolgen. In diesen Fällen erfolgt die Abgabe der handgeschriebenen Klausurarbeit (oder Teilen davon) innerhalb der durch den Prüfungsausschuss festgelegten Frist als abfotografiertes oder gescanntes Dokument.

Die Art der Bereitstellung, der Abgabe sowie die Abgabefrist wird spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin elektronisch bekannt gegeben. In Analogie zur Präsenzaufsicht bei einer herkömmlichen Klausur können die Prüflinge (z. B. durch Handy-Kamera) mittels Einwahl über den/das mit der Terminankündigung genannten Webkonferenzdienst/Online-Tool beobachtet werden. Eine Speicherung der Videodaten durch die Prüfungsaufsicht oder durch den Prüfling ist nicht zulässig.

Technische Störungen bei Online-Prüfungen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat, gehen nicht zu seinen Lasten. Bei kleineren technischen Störungen wird die Prüfung unterbrochen und wenn möglich später fortgesetzt. Bei erheblichen Störungen wird die Prüfung abgebrochen und wiederholt. Technische Störungen sind unverzüglich zu melden und zu protokollieren, auch wenn die Bild- und Tonqualität nur eingeschränkt ist.

Wenn ein Prüfling an einer Online-Klausur teilnehmen möchte, aber sein/ihr Rechner hierzu nicht geeignet bzw. die Internetverbindung nicht stabil genug ist, gibt es folgende Möglichkeit: Notfalls kann die Prüfung unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Schutzkonzepte in den Räumlichkeiten der Universität absolviert werden. Hierzu kann im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ein Rechner zur Verfügung gestellt werden. Sollten Sie betroffen sein und dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte zeitnah an die für Sie zuständigen Studiengangsmanager*innen und senden Sie die Nachricht anschließend auch über das Kontaktformular an das Prüfungsamt.

 

Welche Regeln gelten für Mündliche Prüfungen in elektronischer Kommunikation im SS 20?

Die in den Prüfungsordnungen vorgesehenen mündlichen Prüfungsformen (Mündliche Prüfung, Präsentationen, Referate, Seminarvorträge, vergleichbare mündliche Prüfungsformen) können als mündliche Prüfung in elektronischer Kommunikation (mündliche Online-Prüfung) abgenommen werden.

In der Regel werden mündliche Online-Prüfungen als Webkonferenz über das Internet ohne Präsenz der Prüfungsbeteiligten in den Räumen der Universität durchgeführt. Die Prüferin oder der Prüfer kann vor und während der Prüfung einen Nachweis verlangen, dass sich keine unzulässigen Hilfsmittel und weitere Personen im Raum befinden.

Ausnahmsweise können Online-Prüfungen auch als Webkonferenz in Räumen der Universität durchgeführt werden. In diesem Fall sitzen Prüferinnen und Prüfer sowie der Prüfling jeweils in separaten Räumen. Voraussetzung für diese Lösung ist das Vorhandensein geeigneter Räume, der notwendigen technischen Infrastruktur sowie die strikte Einhaltung der von den Fakultäten bzw. des BZL zu erarbeitenden Hygiene – und Sicherheitskonzepte, die vom Rektorat genehmigt sein müssen.

Die Noten von mündlichen Online-Prüfungen werden nicht über den verwendeten Webkonferenzdienst mitgeteilt. Die Bekanntgabe der Note im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes erfolgt über das Prüfungsverwaltungssystem (BASIS).

Technische Störungen bei Online-Prüfungen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat, gehen nicht zu seinen Lasten. Bei kleineren technischen Störungen wird die Prüfung unterbrochen und wenn möglich später fortgesetzt. Bei erheblichen Störungen wird die Prüfung abgebrochen und wiederholt. Technische Störungen sind unverzüglich zu melden und zu protokollieren, auch wenn die Bild- und Tonqualität nur eingeschränkt ist.

Wenn ein Prüfling an einer Mündlichen Prüfung in elektronischer Kommunikation teilnehmen möchte, aber sein/ihr Rechner hierzu nicht geeignet bzw. die Internetverbindung nicht stabil genug ist, gibt es folgende Möglichkeit: Notfalls kann die Prüfung unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Schutzkonzepte in den Räumlichkeiten der Universität absolviert werden. Hierzu kann im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ein Rechner zur Verfügung gestellt werden. Sollten Sie betroffen sein und dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte zeitnah an die für Sie zuständigen Studiengangsmanager*innen und senden Sie die Nachricht anschließend auch über das Kontaktformular an das Prüfungsamt.

Wie wird die mündliche Komponente der Prüfungsform Präsentation im Sommersemester 2020 geprüft?

Für die Prüfungen des SS 20 gilt, dass entsprechend des Beschlusses des Fakultätsrats vom 22.04.20 für die Dauer der Aussetzung des Präsenzbetriebs auf online-Formate für diese Sitzungen und die Prüfungsform „Präsentation“ ausgewichen wird. Der mündliche, mediengestützte Vortrag als Bestandteil der Prüfungsform Präsentation kann entweder live im Rahmen der Lehrveranstaltung erbracht oder zunächst erstellt und dann über eCampus hochgeladen werden. Es gelten zudem die üblichen Anforderungen an die zugehörige schriftliche Ausarbeitung.

Wie gestalten sich die regulären Hausarbeiten und andere schriftliche Leistungen des Sommersemesters 2020?

Die Festlegung des Themas zwischen dem/der Studierenden und dem Prüfer/ der Prüferin, die normalerweise durch persönliches Vorsprechen bei dem Prüfer/ der Prüferin stattfindet, erfolgt ab sofort bis auf Widerruf auf elektronischem Wege über den Austausch von Mails mit dem/der Prüfer/in, wobei das in der Mail des Prüfers/ der Prüferin festgelegte Thema verbindlich ist. Die Hausarbeit ist zusammen mit dieser Mail und dem von dem/der Studierenden ausgefüllten, in BASIS generierten Anmeldeformular auf elektronischem Wege an den Prüfer/ die Prüferin zu richten. Die Abgabe erfolgt in elektronischer Kommunikation als Textdatei oder pdf inkl. der unterschriebenen Selbstständigkeitserklärung zur Wahrung der Abgabefrist. Zudem versendet der Prüfling einen Ausdruck der Hausarbeit sowie das ausgefüllte Anmeldeformular und die unterschriebene Selbständigkeitserklärung per Post an den Prüfer/die Prüferin. Bitte beachten Sie, dass der Prüfungsausschuss des 08.07.2020 aufgrund der Corona-Krise eine Verlängerung der Abgabefrist für die regulären Hausarbeiten (unabhängig, ob nach der PO 2013 oder 2018 studiert wird) bis zum 23.10.2020 beschlossen hat.

Gibt es eine Verlängerung der Abgabefrist für meine Hausarbeit des Sommersemesters 2020?

Der Prüfungsausschuss hat beschlossen, dass die Bearbeitungszeit aller regulären Hausarbeiten (Achtung, nicht (!) Kompensations-Hausarbeiten) bis zum 23.10.2020 verlängert wurde. Dies gilt sowohl für Leistungen der PO 2013 als auch der PO 2018.

Muss ich im SS 20 Studienleistungen vor Ort erbringen?

Der Prüfungsausschuss ersetzt gemäß § 10 Abs. 4 des Rektoratsbeschlusses Studienleistungen, die Voraussetzungen für Prüfungen oder Voraussetzung für den Erwerb von ECTS-Leistungspunkten sind und die aufgrund der Einschränkungen durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie nicht erfüllt werden können, durch andere Formen von Studienleistungen, mit denen gleichwertige Kompetenzen und Befähigungen erworben und nachgewiesen werden können. Die präsenzlosen Alternativen werden über BASIS in den zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen unter „Anforderungen“ bekannt gegeben.

Kann ich einen Härtefallantrag stellen, um die Prüfungsform einer Leistung zu wechseln?

Ein Prüfungsformwechsel kann nach entsprechendem Antrag gewährt werden, wenn

  1. Sie aus Gründen, die Sie nicht zu vertreten haben, nicht in der Lage sind an der Modulprüfung teilzunehmen und
  2. Ihnen dadurch eine besondere Härte zu Lasten gelegt wird (dies ist insbesondere gegeben, wenn der unmittelbar bevorstehende Abschluss des Studiums vereitelt wird).

Darüber hinaus muss ein schriftlicher Antrag an das Prüfungsamt (als Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses) gestellt werden, in dem Sie das Unvermögen, an der vorgesehenen Prüfungsform teilzunehmen (z. B. aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe; bitte ärztliche Bescheinigung beifügen) und die daraus entstehende Härte darstellen und begründen. Bitte geben Sie in Ihrem Antrag immer die Modulnummer und den Modulnamen an, sowie die gewünschte alternative Prüfungsform. Der Antrag muss sowohl digital als auch postalisch eingereicht werden.

Ich bin erkrankt und kann meine Hausarbeit nicht wie geplant einreichen. Kann die Frist noch einmal verlängert werden?

Sofern ein Attest vorliegt, kann die Bearbeitungszeit der Hausarbeit um den darin erfassten Zeitraum verlängert werden.

Gibt es durch die Coronakrise Änderungen bzgl. Wiederholungsversuchen und deren Anzahl für Prüfungen des SS20?

Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 und 6 Abs. 4 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung, erhalten Studierende zu jeder Prüfung, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden wird, einen zusätzlichen Wiederholungsversuch. Entsprechend § 14 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Rektoratsbeschlusses gilt dies für jede Prüfung, die im SS 20 nicht bestanden wird, unabhängig davon, ob es sich um den Erstversuch handelt oder nicht. Diese Regelung greift für jede Prüfung nur einmal. Bitte beachten Sie, dass es für das WS 19/20 abweichende Regelungen gibt.

Welches Rücktrittsrecht gilt für Prüfungen des Sommersemesters 2020?

Ein Rücktritt vom Prüfungsversuch ohne Angabe von Gründen sowie der Abbruch der Prüfung sind bis zur Abgabe einer schriftlichen Prüfungsleistung bzw. bis zum Ende einer mündlichen Prüfungsleistung möglich.

Änderung der Korrekturfristen

Der Prüfungsausschuss legt von den Prüfungsordnungen der Philosophischen Fakultät abweichende Höchstfristen für die Mitteilung der Bewertung von Prüfungsleistungen wie folgt fest: Die Bewertung schriftlicher Prüfungsleistungen des Sommersemesters 2020 ist dem Prüfling im Bachelorstudium nach spätestens sechs Wochen und im Masterstudium nach spätestens acht Wochen mitzuteilen. Die Bewertung der Bachelorarbeit, die im Sommersemester 2020 eingereicht wird, ist dem Prüfling nach spätestens acht Wochen und die Bewertung der Masterarbeit nach spätestens zehn Wochen mitzuteilen.

Abschlussarbeiten

Automatische Verlängerung der Bachelor-/Masterarbeit

Der Prüfungsausschuss verlängert entsprechend § 12 Abs. 1 des Rektoratsbeschlusses die Abgabefrist für Abschlussarbeiten aufgrund der Einschränkungen durch die Coronakrise über die in den Prüfungsordnungen der Philosophischen Fakultät geregelten Bearbeitungsfristen und über die gemäß Beschluss des Prüfungsausschusses vom 16.03.2020 gewährte und durch den Beschluss des Fakultätsrats vom 22.04.2020 bestätigte Verlängerung von zwei Monaten um einen weiteren Monat. Dies gilt für alle Abschlussarbeiten, die bis zum 16.03. bereits angemeldet, aber noch nicht überfällig waren, sowie für alle während der Geltungsdauer der Verordnung und des Rektoratsbeschlusses vorgenommenen Anmeldungen von Abschlussarbeiten. Die individuelle reguläre Abgabefrist für Bachelor- und Masterarbeiten verlängert sich folglich um insgesamt drei Monate.

Wie gestaltet sich das Anmeldeverfahren der Bachelor-/Masterarbeit?

Anmeldungen, die normalerweise jeweils durch persönliches Vorsprechen bei den Prüfern/Prüferinnen bzw. dem Prüfungsamt erfolgen, erfolgen ab sofort bis auf Widerruf auf elektronischem Wege. Die Vereinbarung des Themas erfolgt über den Austausch von Mails mit dem/der Erst- und dem/der Zweitbetreuer/in, wobei das in der Mail des/der Erstbetreuers/Erstbetreuerin festgelegte Thema verbindlich ist. Diese Mail und die Mail des/der Zweitbetreuer/s sind zusammen mit dem von dem Studierenden ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformular als Scan über das Kontaktformular an das Prüfungsamt zu richten.

Wie verfahre ich mit der Abgabe der Bachelor-/Masterarbeit?

Bachelor- und Masterarbeiten müssen bis auf weiteres auf sowohl postalischem als auch elektronischem Wege eingereicht werden. Die persönliche Vorsprache im Prüfungsamt ist angesichts der vorübergehenden Schließung des Prüfungsamts nicht möglich.

Zu der digitalen Abgabe: Bitte übersenden Sie die digitale Fassung als Textdatei (Word-Dokument oder pdf) von Ihrer Uni-Bonn-Mailadresse an das Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät. Die handschriftlich unterzeichnete Selbständigkeitserklärung muss ebenfalls zunächst als eingescanntes Dokument mitgesendet werden, das Original ist jeder der/den Druckfassung(en) beizufügen. Diese Datei wird durch das Prüfungsamt an die jeweiligen beiden Prüfer weitergeleitet; Abgabefristen werden mit Eingang der elektronisch versandten Form im Prüfungsamt gewahrt. Das Prüfungsamt kümmert sich wie gewohnt um die Weiterleitung an den Erstprüfer/die Erstprüferin sowie an den Zweitprüfer/die Zweitprüferin. Eine CD-Rom oder einen USB-Stick mit der Arbeit in elektronischer Form brauchen Sie uns bis auf weiteres nicht zuzusenden, da wir von Ihnen bereits per Mail ein entsprechendes Dokument erhalten haben.

Zu der postalischen Abgabe: Je nach Anmeldedatum gelten unterschiedliche Anforderungen an die Anzahl der gedruckten Exemplare.

  • Ab dem 02.06.2020 angemeldete Abschlussarbeiten müssen wieder gemäß § 22 Abs. 1 bzw. § 24 Abs. 1 BMPO 2018 in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden (Adressat ist das Prüfungsamt als Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses).
  • Studierende, die ihre BA-/MA-Arbeiten vor dem Stichtag (02.06.2020) angemeldet haben, dürfen diese entsprechend des in Ersatzvornahme des Dekans getroffenen Eilbeschluss vom 25.03.2020, bestätigt durch den Fakultätsratsbeschluss vom 22.04.2020, in einfacher Fassung an selbigen Adressat abgeben.

Die erforderliche und unterschriebene Selbstständigkeitserklärung ist unabhängig vom Anmeldedatum zwingend beizufügen.

Bitte beachten Sie, dass die Abgabe zwingend auf beiden Wegen (digital und postalisch) erfolgen muss.

Praktika und Exkursionen

Welche Regelungen gelten für Praktika und Praktikumsberichte?

Praktika werden grundsätzlich unterbrochen. In besonderen Fällen, in denen Studierende aus freien Stücken ein bereits begonnenes Praktikum noch zu Ende führen möchten und ihnen dafür vom Praktikumsgeber Gelegenheit gegeben wird, ist dies zulässig. Praktikumsberichte bereits absolvierter Praktika müssen wie bisher spätestens zwölf Wochen nach Beendigung des Praktikums eingereicht werden.

Wenn Praktika aufgrund der Coronakrise nicht angetreten oder in Gänze abgeschlossen werden können, so gelten nach dem Beschluss des Fakultätsrats vom 22.04.20 folgende Bestimmungen:

  • Wenn mindestens 50% der Praktikumszeit erbracht sind, wird die restliche Zeit erlassen und das Praktikum als vollständig absolviert anerkannt.
  • Wenn weniger als 50% der Praktikumszeit erbracht wurden, können die Praktika je nach rechtlicher Lage in Absprache mit den Praktikumsgebern fortgesetzt (diese können dann auf das Wintersemester 2019/20 angerechnet werden) oder durch ein Restpraktikum im Homeoffice absolviert werden, wobei ein Arbeitsumfang von mindestens 50% der ursprünglichen Praktikumszeit erbracht werden muss, um das Praktikum als erbracht verbuchen zu können. Ist keine Fortsetzung des Praktikums im Home Office möglich, wird die investierte Zeit nur dann als Praktikum anerkannt, wenn hinzu eine Kompensationsleistung erbracht wird.
  • Praktika, die noch nicht angetreten wurden und auf absehbare Zeit nicht angetreten werden können, können entweder in Absprache mit den jeweiligen Modulbeauftragten oder Prüfer*innen verschoben werden oder durch eine Kompensationsleistung abgegolten werden.

Zur Kompensationsleistung: Wenn es sich bei dem Praktikumsbericht um eine Studienleistung handelt, kann der Umfang des Praktikumsberichts erweitert werden, um für die entfallene Zeit zu kompensieren. Wenn es sich bei dem entsprechenden Praktikumsbericht jedoch um eine Prüfungsleistung handelt, ist dies nicht möglich, weil sonst Studien- und Prüfungsleistungen unzulässig vermengt werden. Der/die Prüfer*in kann nur den als Prüfungsleistung vorgesehenen Praktikumsbericht bewerten, keine erweiterte Version desselben. Für die kompensatorisch zu erbringende Studienleistung muss in diesem Fall eine andere Form der Leistungserbringung vorgesehen werden. Diese ist durch die jeweiligen Modulbeauftragten oder Prüfer*innen festzulegen.

Was sind die Anforderungen an einen Praktikumsbericht als Prüfungsform unter Berücksichtigung eventueller Kompensationsleistungen?

Der Prüfungsausschuss beschließt, dass die Kompensationsleistungen, die gemäß dem Fakultätsratsbeschluss vom 22.04.2020 zu erbringen sind, wenn

  • weniger als 50% der Praktikumszeit erbracht wurden und das Praktikum wegen der Corona-Krise abgebrochen werden musste oder
  • Praktika noch nicht angetreten wurden und auf absehbare Zeit nicht angetreten werden können, für die Prüfungsform Praktikumsbericht

wie folgt zu erbringen sind:

  • a. Für die nicht erbrachte Praktikumszeit muss eine Kompensationsleistung erbracht werden, die in einem Essay zu dem Arbeitsfeld besteht, in dem das Praktikum hätte absolviert werden sollen, und zu der dort ausgeübten oder geplanten Tätigkeit. Der Umfang des Essays orientiert sich an dem Workload der nicht erbrachten Praktikumszeit: Kann das Praktikum gar nicht angetreten werden, so muss das Essay einen Umfang von 10.000 bis 20.000 Zeichen im Bachelor und von 10.000 bis 30.000 Zeichen im Master umfassen; konnte das Praktikum angetreten, aber nicht beendet werden, verringert sich der Umfang entsprechend des Anteils der bereits abgeleisteten Zeit.
  • b. Für den Praktikumsbericht muss eine Kompensationsleistung in Form einer Kompensations-Hausarbeit vorgelegt werden, die im Umfang den Anforderungen an einen Praktikumsbericht entspricht (10.000 bis 20.000 Zeichen im Bachelor und im Master).

Bitte beachten Sie zudem die weiteren Informationen zum Ablauf der Erbringung von Kompensationsleistungen:

  1. Bescheinigung der Praktikumsstelle: Eine formlose Bestätigung der Praktikumsstelle über den Abbruch und den tatsächlich erbrachten Praktikumszeitraum oder über den Nichtantritt des Praktikums wegen der Corona-Krise ist dem/der Praktikumskoordinator*in oder dem/der Modulbeauftragten vorzulegen.
  2. Essay: Das als Kompensationsleistung für nicht erbrachte Praktikumszeit vorzulegende Essay bedarf keiner vorherigen Genehmigung durch den Praktikumskoordinator und wird bei diesem Praktikumskoordinator in elektronischer Form eingereicht; es wird nicht benotet. Die Bearbeitungszeit beträgt höchstens zwölf Wochen ab dem Zeitpunkt der Anmeldung des Praktikums.
  3. Kompensations-Hausarbeit: Das Thema der als Kompensationsleistung für den Praktikumsbericht vorzulegenden Kompensations-Hausarbeit bedarf der Absprache mit dem Praktikumskoordinator; das Thema und der Beginn des Bearbeitungszeitraums werden schriftlich auf dem für die Kompensations-Hausarbeiten bereitgestellten Anmeldeformular festgehalten. Die Bearbeitungszeit beträgt höchstens zwölf Wochen ab des für die Beendigung des Praktikums vorgesehenen Zeitpunkts. Im Übrigen gelten die Regeln für Kompensations-Hausarbeiten.

Was sind die Anforderungen an einen Praktikumsbericht als Studienleistung unter Berücksichtigung eventueller Kompensationsleistungen?

Die folgenden Regeln gelten für Praktikumsmodule ohne Prüfungsleistung.

Der Prüfungsausschuss beschließt, dass die Kompensationsleistungen, die gemäß dem Fakultätsratsbeschluss vom 22.04.2020 zu erbringen sind, wenn

  • weniger als 50% der Praktikumszeit erbracht wurden und das Praktikum wegen der Corona-Krise abgebrochen werden musste oder
  • Praktika noch nicht angetreten wurden und auf absehbare Zeit nicht angetreten werden können,

in Praktikumsmodulen, in denen keine Prüfungsleistung vorgesehen ist, wie folgt zu erbringen sind:

  1. Für den Fall, dass in dem Modul ein Praktikumsbericht als Studienleistung vorgesehen ist, wird der Umfang des Praktikumsberichts erweitert, um für die entfallene Zeit zu kompensieren. Die Erweiterung des Umfangs des Praktikumsberichts orientiert sich an dem Workload der nicht erbrachten Praktikumszeit. Kann das Praktikum gar nicht angetreten werden, so wird der Umfang des Praktikumsberichts um 5 bis 10 DIN-A4-Seiten bzw. 10.000 bis 20.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen im Bachelor im Master erweitert; konnte das Praktikum angetreten, aber nicht beendet werden, verringert sich der Umfang entsprechend des Anteils der bereits abgeleisteten Zeit.
  2. Für den Fall, dass in dem Modul keine (kein Praktikumsbericht als) Studienleistung vorgesehen ist, wird eine Kompensationsleistung in Form eines Essays zu dem Arbeitsfeld vorgesehen, in dem das Praktikum hätte absolviert werden sollen, und zu der dort ausgeübten oder geplanten Tätigkeit. Der Umfang des Essays orientiert sich an dem Workload der nicht erbrachten Praktikumszeit: Kann das Praktikum gar nicht angetreten werden, so muss das Essay einen Umfang von 5 bis 10 DIN-A4-Seiten bzw. 10.000 bis 20.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen im Bachelor und im Master umfassen; konnte das Praktikum angetreten, aber nicht beendet werden, verringert sich der Umfang entsprechend des Anteils der bereits abgeleisteten Zeit.

Finden geplante Exkursionen statt?

Die Durchführung von Exkursionen für das Sommersemester 2020 liegt in der Entscheidung der Lehrenden unter Berücksichtigung der allgemeinen Regeln (z.B. Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln). Die Lehrenden können geplante Exkursionen komplett absagen, durch andere Ziele z.B. in der Nähe oder durch virtuelle Führungen ersetzen, oder verschieben. Durch den Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 20/21 ist eine Verschiebung noch bis zum Oktober 2020 möglich, diese Exkursionen werden noch für das Sommersemester anerkannt. Die Lehrenden sind für die Kommunikation mit ihren Studierenden zuständig. In den Fällen, in denen Exkursionen ganz abgesagt werden, oder von einer Teilnahme abzuraten ist, weil man einer Risikogruppe angehört bzw. mit einer Risikogruppe Angehörigen zusammenlebt, oder durch die Verschiebung eine Teilnahme nicht mehr möglich ist, können die entsprechenden Module trotzdem angerechnet werden, wenn eine Kompensationsleistung wie etwa ein kurzes, durch die Lehrenden näher zu bestimmendes Essay, das im Workload dem Aufwand der Exkursion entsprechen sollte, erbracht wird.

Erreichbarkeit des Prüfungsamts

Finden die Präsenzsprechstunden statt?

Zum Schutz der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und Studierenden finden die Präsenzsprechstunden des Prüfungsamts bis auf weiteres nicht statt. Das Prüfungsamt wird vorerst nur noch mit einer personellen Mindestbesetzung arbeiten. Das Prüfungsamt bemüht sich darum, alle Anfragen zu bearbeiten, bittet aber insofern und Geduld und Verständnis dafür, dass wir nicht allen Anfragen gewohnt zeitnah nachkommen können. Insbesondere bei Anliegen, die einen Postversand erfordern (wie z.B. Transcripts und Zeugnisse) kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen.

Wir bitten dringend darum, Anfragen auf elektronischem Wege und nur in dringenden Fällen an das Prüfungsamt zu stellen. Eine persönliche Beratung vor Ort findet nicht statt.

Bitte nutzen Sie primär das Kontaktformular, um Ihr Anliegen zu klären.

Ist das Prüfungsamt telefonisch zu erreichen?

Ab sofort (Mai 2020) bietet das Prüfungsamt eine eingeschränkte Telefonsprechstunde an. Bitte beachten Sie Zuständigkeiten und Zeiten. Bitte kontaktieren Sie ausschließlich die für Sie zuständige Mitarbeiterin; Anfragen aus anderen Sachgebieten können in der eingeschränkten Sprechstunde nicht übernommen werden.

  • Frau Geuer (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie, Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Institut für Germanistik, Vergl. Literatur- und Kulturwissenschaft): Mittwoch, 9-12 Uh
  • Frau Reuther (Institut für Psychologie, Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft): Dienstag, 9-10 Uhr
  • Frau Schilling (Institut für Klassische und Romanische Philologie, Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Institut für Philosophie, temprorär auch Kunsthistorisches Institut): Freitag, 9-12 Uhr.
  • Bitte kontaktieren Sie Frau Kann-Hähn (Institut für Geschichtswissenschaft, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie) über das Kontaktformular.

Die Telefonsprechzeiten gelten bis auf Widerruf.

 

Wie wird die Anmeldung zum Master-Prüfungsverfahren („Registrierung“) durchgeführt?

Die Frist für die Anmeldung (auch „Registrierung“ genannt) wurde wegen der besonderen Umstände infolge der Corona-Krise vom 18.06.2020 auf den 29.06.2020 verschoben und erfolgt auf dualem Weg postalisch und digital. Bitte senden Sie die Unterlagen (das ausgefüllte und unterschriebene Formular Antrag auf Zulassung zur Masterprüfung, eine Kopie Ihres des Personalausweises sowie eine Kopie des Studierendenausweises und beglaubigte Kopien Ihrer Bachelorabschlussdokumente (gilt nicht für Bonner Bachelorabsolventen/innen, da wir Ihren Abschluss direkt im Studienkonto nachvollziehen können) sowohl postalisch als auch gescannt/fotografiert über das Kontaktformular an das Prüfungsamt.

Erst im Anschluss an diese Registrierung wird das Studienkonto für die elektronische Anmeldung von Modulabschlussprüfungen in BASIS freigeschaltet. Bitte erledigen Sie die Anmeldung daher so bald wie möglich, damit Sie sich selbständig zu Prüfungen anmelden können. Beachten Sie ferner, dass ohne diese formale Registrierung über das Prüfungsamt und den hiermit amtlich erfolgenden Nachweis des Bachelorabschlusses kein Prüfungsanspruch im Masterstudium besteht.

Falls Ihnen die Bachelorabschlussdokumente durch Auswirkungen der Corona-Krise bis zum 29.06.2020 noch nicht vorliegen, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns. Aufgrund der besonderen Umstände infolge der Corona-Krise ist durch Rektoratsbeschluss vom 07. Mai 2020 die Frist, bis zu der die Unterlagen allerspätestens nachgereicht werden können, um sechs Monate verlängert worden. Wenn Sie bis zum 17.12.2020 die Unterlagen nicht nachgereicht haben, wird eine Rückmeldesperre für das Sommersemester 2021 veranlasst. Sie riskieren damit den Verlust Ihres Masterstudienplatzes.

Finden weiterhin Anrechnungen statt?

Die Bearbeitung von Anrechnungen kann weiterhin erfolgen, erfordern aber unter den aktuellen Umständen mehr Zeit. Wir bitten daher hier um Geduld. Die Abgabe des Antrags wird auf ein digitales Verfahren umgestellt: Bitte übersenden Sie hierzu den Anrechnungsantrag inkl. der nötigen Nachweise per Scan von Ihrer Uni-Bonn-Mailadresse an den oder die Anrechnungsbeauftragte/n in den Instituten. Für nähere Informationen darüber, wer Ihre Ansprechpartner sind, wenden Sie sich bitte an die Fachstudienberatung. Sobald die Empfehlungen des/der Anrechnungsbeauftragten vorliegen, reicht diese/r die Unterlagen per Mail an die zuständige Sachbearbeiterin im Prüfungsamt weiter. Bitte vermeiden Sie bis auf Weiteres, Ihren Anrechnungsantrag per Post zu versenden (Änderungen werden hier bekannt gegeben). Bei Fragen können Sie gerne im Vorfeld das Prüfungsamt über das Kontaktformular kontaktieren.

Ist es momentan möglich, Akteneinsicht in Prüfungsunterlagen zu nehmen?

Für kürzlich erbrachte Leistungen fragen Sie bitte zunächst im Institut an, da diese noch nicht zwecks Archivierung an das Prüfungsamt übermittelt wurden. Auch für Einsicht in diese Prüfungsleistungen ist zwingend das ausgefüllte und unterschriebene Formular für die Akteneinsicht zu verwenden und an den oder die Ansprechpartner/in im Institut zu senden, der/die Akteneinsicht gewährt und das Formular anschließend an das Prüfungsamt weiterleitet. Für nicht rezente Leistungen wenden Sie sich bitte direkt über das Kontaktformular an das Prüfungsamt und nutzen Sie ebenfalls das Formular für die Akteneinsicht.

Die Einsichtnahme kann auch durch elektronische Übermittlung eingescannter Prüfungsarbeiten, Protokolle und Gutachten gewährt werden. Kopien und sonstige Reproduktionen der Prüfungsakte oder Teile derselben, die elektronisch oder in Papierform zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschließlich der Verfolgung eigener aus dem Prüfungsrechtsverhältnis resultierender Rechte des Prüflings und sind daher nur durch den Prüfling zu nutzen oder einer durch den Prüfling mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragten Person zugänglich zu machen. Eine darüber hinausgehende Vervielfältigung oder Verbreitung ist untersagt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

 

Prüfungen des Wintersemesters 2019/20

Gibt es durch die Coronakrise Änderungen bzgl. Wiederholungsversuchen und deren Anzahl für Prüfungen des WS 19/20?

Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 und 6 Abs. 4 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung, erhalten Studierende zu jeder Prüfung, die im Wintersemester 19/20 als Erstversuch abgelegt und nicht bestanden wird, einen zusätzlichen Wiederholungsversuch. Diese Regelung greift für jede Prüfung nur einmal. Bitte beachten Sie, dass es für das SS20 abweichende Regelungen gibt.

Klausuren + Mündliche Prüfungen des WS 19/20:

Findet meine geplante Klausur des WS 19/20 statt?

Grundsätzlich werden Klausuren für die zweite Prüfungsphase des WS 19/20 in das schriftliche Prüfungsformat Hausarbeit als Kompensation umgewandelt, weil wir nur so persönliche Kontakte und damit Übertragungsrisiken ausschließen können. Diese „Kompensations-Hausarbeiten“ sollen das Prüfungsthema oder eines der Prüfungsthemen behandeln und das für die Prüfung erlernte Wissen spiegeln. Die aktuellen Umstände werden berücksichtigt. Diese Ersatzleistungen sollten 5-10 Seiten im BA (10.000-20.000 Zeichen) und 10-15 Seiten im MA (20.000-30.000 Zeichen) umfassen. Allen Arbeiten muss die Selbstständigkeitserklärung beigefügt sein. Die Ausdrucke müssen parallel zur Emailabgabe über die Uni-Bonn-Emailadresse per Post an die Prüferinnen und Prüfer geschickt werden.

Die Frist für die Abgabe dieser Leistungen ist der 31.05.2020, allerdings können Lehrende einen verkürzten Bearbeitungszeitraum empfehlen. Wenn die Prüflinge diese Vorgabe nicht erfüllen, darf dies nicht zur Bewertung der entsprechenden Leistung mit „nicht bestanden“ führen, sondern lediglich im Bereich des Bestehens mit in die Bewertung einfließen, da ja grundsätzlich der Zeitrahmen bis 31.05. offensteht. Eine solche Vorgabe hinsichtlich eines definierten, kürzeren Bearbeitungszeitraums ist nur möglich, wenn in dem betreffenden Modul nicht bereits Hausarbeitsthemen vergeben wurden, bei denen auf eine entsprechende Empfehlung verzichtet wurde. Die Anforderungen müssen im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes innerhalb eines Moduls für alle Prüflinge dieselben sein, so dass also für später startende Prüflinge nicht Kriterien errichtet werden dürfen, die für die anderen Prüflinge nicht galten.

Wenn Studierende die Prüfungsleistung für den Studienabschluss o.ä. zeitnah benötigen, sollten sie sich in Verbindung mit der Prüferin oder dem Prüfer setzen und das Procedere absprechen. Wir bitten die Lehrenden, diesen Studierenden entgegenzukommen.

ACHTUNG! Eine Abmeldung und erneute Anmeldung ist nicht nötig, die bestehende Anmeldung zur Klausur bleibt bestehen und reicht aus!

Ich habe mich aus Sorge vor Corona von einer Klausur/Mündlichen Prüfung des WS 19/20 wieder abgemeldet und möchte nun die Möglichkeit der Kompensationshausarbeit nutzen.

Rücktritte von fristgerecht für die zweite Prüfungsphase des WS 19/20 angemeldeten Studierenden, die ab der wegen der Corona-Krise am Donnerstag, den 12.03.2020 eingeräumten vereinfachten Rücktrittsregelung und vor der Absage und Verschiebung der Prüfungen am Abend des Samstag, den 14.03.2020 einschließlich, von der vereinfachten Rücktrittsregelung Gebrauch gemacht haben und deren Erklärungen in diesem Zeitraum über Mail oder Kontaktformular im Prüfungsamt eingegangen sind, sind ausnahmsweise nicht endgültig. Diese Studierenden dürfen unter Nennung ihres Namens, ihrer Matrikelnummer und der Modulnummer des Moduls, in dem die Prüfung angemeldet wurde, über das Kontaktformular gegenüber dem Prüfungsamt erklären, doch an der ursprünglich fristgerecht angemeldeten Prüfung teilnehmen zu wollen. Der Rücktritt wird anschließend in dem Prüfungsverwaltungssystem gelöscht.

Ich habe mich nicht zur Klausur/Mündlichen Prüfung des WS 19/20 angemeldet, da ich zu dem Zeitpunkt unter Quarantäne stand, möchte nun aber an der Kompensationshausarbeit teilnehmen.

Studierende, die wegen einer Quarantäneanordnung, die vor dem 12.03. ergangen ist und das ursprünglich geplante Prüfungsdatum umfasst, von einer Anmeldung zur Präsenzprüfung der zweiten Prüfungsphase des WS 19/20 Abstand genommen haben, wenden sich bitte unter Nennung ihres Namens, ihrer Matrikelnummer und der Modulnummer des Moduls, in dem die Prüfung angemeldet wurde, über das Kontaktformular an das Prüfungsamt. Bitte fügen Sie die Quarantäneverordnung oder Krankschreibung als Scan bei.

Ich möchte von einer bereits angemeldeten Klausur oder mündlichen Prüfung zurücktreten.

Ab sofort gilt eine vereinfachte Rücktrittsregelung für die zweite Prüfungsphase des WS 19/20 vom 16. bis 31.03.2020 (Klausuren und mündliche Prüfungen). Anders als in der Prüfungsordnung geregelt gilt nunmehr, dass ein Rücktritt auch ohne Angaben von Gründen bis zum letzten Tag vor dem Prüfungstag von Modulprüfungen erfolgen kann. Die Abmeldung soll fristgerecht von der Uni-Bonn-Mailadresse des Prüflings über das Kontaktformular mit genauer Nennung des Namens, der Matrikelnummer und der Modulnummer erfolgen. Bitte informieren Sie zudem die Prüfenden per Email. Die Abmeldung gilt auch fort, falls ein Ersatztermin anberaumt werden muss.

Ich habe mich noch nicht zu einer Klausur oder mündlichen Prüfung der zweiten Prüfungsphase des Wintersemesters 19/20 angemeldet und möchte dies noch nachholen.

Die hier erfassten Regelungen für Klausuren und Mündliche Prüfungen gelten nur für Studierende, die sich bereits fristgerecht zu den Prüfungen angemeldet haben. Eine Nachmeldung zu den neuen Bedingungen ist nicht möglich.

Kann ich meine Klausur des WS 19/20 in elektronischer Form ablegen?

Eine elektronische Klausur ist zum aktuellen Zeitpunkt aus prüfungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Findet meine geplante mündliche Prüfung aus dem WS 19/20 statt?

Grundsätzlich werden mündliche Prüfungen für die zweite Prüfungsphase des WS 19/20 in das schriftliche Prüfungsformat Hausarbeit als Kompensation umgewandelt, weil wir nur so persönliche Kontakte und damit Übertragungsrisiken ausschließen können. Diese „Kompensations-Hausarbeiten“ sollen das Prüfungsthema oder eines der Prüfungsthemen behandeln und das für die Prüfung erlernte Wissen spiegeln. Die aktuellen Umstände werden berücksichtigt. Diese Ersatzleistungen sollten 5-10 Seiten im BA (10.000-20.000 Zeichen) und 10-15 Seiten im MA (20.000-30.000 Zeichen) umfassen. Allen Arbeiten muss die Selbstständigkeitserklärung beigefügt sein.

Die Frist für die Abgabe dieser Leistungen ist der 31.05.2020, allerdings können Lehrende einen verkürzten Bearbeitungszeitraum empfehlen. Wenn die Prüflinge diese Vorgabe nicht erfüllen, darf dies nicht zur Bewertung der entsprechenden Leistung mit „nicht bestanden“ führen, sondern lediglich im Bereich des Bestehens mit in die Bewertung einfließen, da ja grundsätzlich der Zeitrahmen bis 31.05. offensteht. Eine solche Vorgabe hinsichtlich eines definierten, kürzeren Bearbeitungszeitraums ist nur möglich, wenn in dem betreffenden Modul nicht bereits Hausarbeitsthemen vergeben wurden, bei denen auf eine entsprechende Empfehlung verzichtet wurde. Die Anforderungen müssen im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes innerhalb eines Moduls für alle Prüflinge dieselben sein, so dass also für später startende Prüflinge nicht Kriterien errichtet werden dürfen, die für die anderen Prüflinge nicht galten.

Wenn Studierende die Prüfungsleistung für den Studienabschluss o.ä. zeitnah benötigen, sollten sie sich in Verbindung mit der Prüferin oder dem Prüfer setzen und das Procedere absprechen. Wir bitten die Lehrenden, diesen Studierenden entgegenzukommen.

ACHTUNG! Eine Abmeldung und erneute Anmeldung ist wie auch bei den Klausuren nicht nötig, die vorliegende Anmeldung zur mündlichen Prüfung bleibt bestehen und reicht aus!

In besonderen Fällen ist es möglich, Prüfungen vor Ort an der Universität in einer Form zu vollziehen, die keinen persönlichen Kontakt zwischen Prüfenden und Studierenden erfordern. Die Philosophische Fakultät gewährt diese Möglichkeit nur dann, wenn weder die zu prüfenden Studierenden, die Prüferinnen und Prüfer oder Beisitzerinnen und Beisitzer zu einer der Risikogruppen gehören. Wenn dies der Fall ist, ist eine mündliche Prüfung ausgeschlossen! Für diese Präsenzprüfungen bedarf es einer expliziten Einwilligung von Prüfenden und Geprüften, die vor der Prüfung schriftlich festzuhalten ist; das entsprechende Formular ist auf der Webseite der Fakultät hier abrufbar. Die Einwilligung ist dann durch die Beteiligten dem Prüfungsamt auf elektronischem Weg über das Kontaktformular oder per Mail zu übermitteln.

Diese Prüfungen müssen die Ausnahme bleiben.

Kann ich eine mündliche Prüfung des WS 19/20 in elektronischer Form absolvieren?

In Ermangelung einer entsprechenden Regelung in den derzeit in Kraft befindlichen Prüfungsordnungen der Philosophischen Fakultät, ist beschlossen worden, dass bis zu einer Änderung der Prüfungsordnung in Ausnahmefällen ermöglicht wird, Prüfungen in elektronischer Kommunikation durchzuführen. Diese Regelung gilt nur,

  • wenn eine mündliche Prüfung wegen der Corona-Krise nicht als Präsenzprüfung abgehalten werden kann und es sich entweder bei der mündlichen Prüfung um die letzte Prüfung handelt, die dem/der Studierenden für den Abschluss des Studiums noch fehlt
  • oder wenn ein bestehender Nachteilsausgleich eine Umwandlung von anderen Prüfungsformen in mündliche Prüfungen regelt.

Für diese Ausnahmeregel der Prüfungen der zweiten Prüfungsphase des WS 19/20 bedarf es einer expliziten Einwilligung von Prüflingen, Prüfenden und Beisitzenden, die vor der Prüfung schriftlich festzuhalten ist (bitte nutzen Sie hierzu folgendes Formular). Die Einwilligung ist dem Prüfungsamt auf elektronischem Weg über das Kontaktformular oder Mail zu übermitteln. Die Prüfung darf ausschließlich in Form einer Videokonferenz (Zoom oder Sykpe) über das Internet ohne Anwesenheit an der Universität durchgeführt werden. Zu Beginn der Prüfung weist sich der Prüfling aus und zeigt, dass sich keine Hilfsmittel und weitere Personen im Raum befinden. Die Prüfenden müssen gewährleisten, dass eine ausreichende Stabilität des Systems gegeben ist. Im Falle technischer Schwierigkeiten darf der Prüfling auch während der Prüfung von der Prüfung zurücktreten. Sofern dieser Fall nicht eintritt, muss der Prüfling am Ende der Prüfung für das Protokoll erklären, dass die technische Abwicklung der Prüfung uneingeschränkt funktioniert hat. Im Übrigen gelten die Regeln der Prüfungsordnungen zu Mündlichen Prüfungen.

Sollten Sie die nötigen Anforderungen für diese Ausnahmeregel erfüllen, wenden Sie sich bitte zwecks Beratung und Klärung des weiteren Vorgehens an die für Sie zuständige Sachbearbeiterin im Prüfungsamt und setzen Sie den/die für Sie zuständigen Studiengangsmanager/in und den/die Prüfende/n in CC.

Bitte beachen Sie, dass es für mündliche Prüfungen des SS 20 abweichende Regeln gibt.

Ich muss noch die mündliche Komponente der Prüfungsform Präsentation erbringen.

Für die Prüfungen des WS 19/20 gilt (sofern der mündliche Vortrag bis zum Beginn der durch die Corona-Krise bedingten Sondermaßnahmen im Prüfungsbereich der Philosophischen Fakultät am 12.03.2020 noch nicht gehalten wurde), dass der mündliche, mediengestützte Vortrag durch eine Ausdehnung der normalerweise ohnehin einzureichenden schriftlichen Ausarbeitung kompensiert wird. In der schriftlichen Ausarbeitung können die medialen Mittel, die in einem Vortrag zum Einsatz gekommen wären, dargestellt werden. Der/die Modulbeauftragte entscheidet über die Ausgestaltung der Ausdehnung der schriftlichen Ausarbeitung und gibt diese zeitnah gegenüber den angemeldeten Prüflingen bekannt.

Ich schreibe eine Kompensations-Hausarbeit als Ersatz für eine Prüfung des Wintersemesters: Bis wann muss diese spätestens abgegeben werden?

Diese Prüfungsleistungen müssen bis zum 31.05.2020 eingereicht werden; darüber hinaus bestehende Verlängerungen gelten nicht für Kompensations-Hausarbeiten, sondern nur für reguläre Hausarbeiten.

Hausarbeiten und andere schriftliche Modulabschlussprüfungen des WS 19/20

Was passiert mit meiner bereits angemeldeten Hausarbeit und anderen, veranstaltungsbegleitenden schriftlichen Modulabschlussprüfungen?

Die Bearbeitung der angemeldeten Hausarbeiten und anderer schriftlicher Prüfungsformate kann weiterhin erfolgen. Die Abgabe ist bereits auf das Einreichen per Email umgestellt: Die Ausdrucke müssen mitsamt des von dem/der Studierenden ausgefüllten, in BASIS generierten Anmeldeformulars parallel zur Emailabgabe per Post an die Prüferinnen und Prüfer geschickt werden. Wegen der erschwerten Arbeitsbedingungen wurde die Abgabefrist für Hausarbeiten und andere schriftliche Prüfungsformate zunächst bis zum 31.05.2020 verlängert. Der Fakultätsrat hat darüber hinaus eine weitere Verlängerung der Abgabefristen der im Wintersemester 2019/20 angemeldete Hausarbeiten um einen weiteren Monat beschlossen. Das späteste Abgabedatum für Hausarbeiten des Wintersemesters 2019/20 ist damit der 30.06.2020. Bitte beachten Sie, dass dies nicht für die Kompensationshausarbeiten gilt (hier bleibt der 31.05.20 als Frist bestehen).

Die Korrekturfristen der Hausarbeiten schließen sich wie gewohnt an die Abgabe an. Sie laufen spätestens bis zum 28.07. im BA (= 4 Wochen, bei Prüfungsleistungen im Bachelor) bzw. spätestens bis zum 11.08. im MA (= 6 Wochen, bei Prüfungsleistungen im Master), bzw. jeweils entsprechend bis 4 bzw. 6 Wochen nach dem tatsächlichen Abgabedatum, wenn die Abgabe vor dem 30.06. erfolgt. Natürlich können bereits fertiggestellte Hausarbeiten auch innerhalb der ursprünglichen Frist eingereicht werden. Sollten Studierende eine Notenverbuchung vor dem 28.07.20 bzw. 11.08.20 benötigen, müssten sie sich mit den Prüferinnen und Prüfern in Verbindung setzen. Bitte beachten Sie, dass für Prüfungsleistungen, die dem SS 20 zugeordnet sind, abweichende Korrekturfristen gelten.

Ich möchte von einer bereits angemeldeten Hausarbeit oder anderen veranstaltungsbegleitenden schriftlichen Modulabschlussprüfung zurücktreten.

Ab sofort gilt eine vereinfachte Rücktrittsregelung für bereits angemeldete Hausarbeiten und andere schriftliche veranstaltungsbegleitende Prüfungsformate. Anders als in der Prüfungsordnung geregelt gilt nunmehr, dass ein Rücktritt auch ohne Angaben von Gründen bis zum spätesten Abgabetag der jeweiligen Prüfungsleistung erfolgen kann. Die Abmeldung muss fristgerecht von der Uni-Bonn-Mailadresse des Prüflings über das Kontaktformular mit genauer Nennung des Namens, der Matrikelnummer und der Modulnummer erfolgen; zudem informieren Sie bitte den/die Prüfer/Prüferin per Email. Der Rücktritt muss zwingend innerhalb der (verlängerten) Bearbeitungsfrist bis zum 30.06.2020 erklärt werden. Ein entschuldigter Prüfungsrücktritt nach Ablauf dieser Frist ist nicht mehr möglich. Im Fall des Rücktritts wird die Prüfungsleistung so behandelt, als wäre sie nicht angemeldet worden. Die Prüfungsleistung kann erst wieder im Sommersemester neu angemeldet werden.

Wie verfahre ich mit der Abgabe einer Hausarbeit oder einer anderen veranstaltungsbegleitenden schriftlichen Modulabschlussprüfung?

Hausarbeiten und andere schriftliche Prüfungsformen können ab sofort und bis auf weiteres nur auf postalischem und elektronischem Wege eingereicht werden. Bitte senden Sie diese als Datei von Ihrer Uni-Bonn-Mailadresse an den Prüfer/die Prüferin. Parallel dazu geben Sie auch das Papierexemplar ab, indem Sie die Arbeit auf dem Postweg an den Prüfer schicken; bitte suchen Sie dazu nicht die Universität auf. Etwaige Abgabefristen werden mit Eingang der elektronisch versandten Form beim Prüfer/ bei der Prüferin gewahrt.

Bis wann muss ich meine Hausarbeit des WS 19/20 abgeben?

Hausarbeiten müssen gemäß der bestehenden Verlängerung bis zum 30.06.2020 eingereicht werden. Bitte beachten Sie die abweichende Frist für Kompensations-Hausarbeiten: diese müssen bereits zum 31.05.2020 eingereicht werden.

Ausstehende Prüfungsleistungen des WS 19/20

Ich wollte im WS 19/20 meine letzte Prüfung ablegen und diese ist nun verschoben. Muss ich mich für das SS 20 beim Studierendensekretariat zurückmelden?

Generell müssen Studierende während der Prüfungen gemäß § 63 Abs. 1, 2. Halbsatz HG eingeschrieben sein; das Prüfungsverfahren ist erst abgeschlossen, wenn feststeht, ob es erfolgreich oder erfolglos war. Studierende, die sich nicht mehr rückgemeldet haben, um z.B. den Sozialbeitrag zu sparen, obwohl sie zum jeweiligen Ende des Vorsemesters voraussichtlich ihr Prüfungsergebnis noch nicht kennen, gehen daher ein Risiko ein, zumal ihre Uni-ID abgeschaltet wird und Sie keinen Zugang mehr zu BASIS und zu Ihren Transcripts haben.

Sollten Sie nämlich Ihre letzte(n) Leistung(en) nicht bestanden und damit Ihren Abschluss leider doch noch nicht erreicht haben, so müssen Sie sich erneut einschreiben, um einen weiteren Prüfungsversuch unternehmen zu können. Haben Sie die festgesetzte Rückmeldefrist zu diesem Zeitpunkt schon verpasst, kann eine verspätete Rückmeldung im Studierendensekretariat gemäß § 16 der Einschreibeordnung später nur dann noch erfolgen, wenn das Fristversäumnis durch einen wichtigen Grund schriftlich entschuldigt und ein Nachweis hierüber erbracht wird. Bevor Sie wieder eingeschrieben sind, können Sie sich zu der letzten ausstehenden Prüfung nicht erneut anmelden. Außerdem kann es passieren, dass sie nicht mehr in ihre alte Prüfungsordnung eingeschrieben werden können, sondern das Studium nach der neuen, dann geltenden Prüfungsordnung fortsetzen müssen, woran sich ein aufwendiges Anrechnungsverfahren und ggf. der Verlust bereits erbrachter Leistungen anschließen kann.

Die Frist nach § 49 Absatz 6 Satz 5 HG zum Nachweis der Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen für das Studium eines Studiengangs, der mit einem Mastergrad abgeschlossen wird, wird auf 12 Monate (bis zum 17.12.2020) verlängert.

Bitte beachten Sie die verlängerten Fristen für die Erbringung von Prüfungsleistungen des Wintersemesters 2019/20: Kompensations-Hausarbeiten müssen bis zum 31.05.2020 eingereicht werden, Hausarbeiten und andere schriftliche Leistungen bis zum 30.06.2020. Für Bachelorarbeiten gelten die indivuell festgelegten Fristen und die entsprechenden corona-bedingten Verlängerungen.

Studierende, die von der Universität Bonn zum SS 20 in einen konsekutiven Master an einer anderen Universität wechseln und noch durch die Coronakrise verschobene Prüfungsleistungen an der Universität Bonn erbringen müssen, mögen bitte zeitnah das für Sie zuständige Prüfungsamt und Studierendensekretariat an ihrer neuen Universität kontaktieren und so die Rahmenbedingungen klären.

 

Ich kann ein Aufbaumodul nicht belegen, weil ich die Abschlussprüfung des dazugehörigen Grundlagenmoduls wegen der Corona-bedingten Verschiebungen der Prüfungen des WS 19/20 noch nicht ablegen konnte.

Der Fakultätsrat hat beschlossen, dass die Teilnahmevoraussetzungen in den konsekutiven Modulen, in denen diese Voraussetzungen von Studierenden nicht erbracht werden konnten, weil sie die Prüfungsleistungen der zweiten Prüfungsphase des Wintersemesters 2019/20 infolge der Verschiebungen aufgrund der Corona-Krise nicht rechtzeitig ablegen konnten, ausgesetzt werden. Die Anmeldung von Prüfungsleistungen in den konsekutiven Modulen darf aber erst erfolgen, wenn die Prüfungsleistungen in den entsprechenden Basis-/Grundlagenmodulen erbracht wurden und verbucht worden sind.

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