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Master-Studiengang "Asienwissenschaften"

Titel des Studiengangs Asienwissenschaften
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfrist Wintersemester 2017/18: 28.08.-04.09.2017.
Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der Masterstudiengang Asienwissenschaften zielt auf eine weiterführende wissenschaftliche Ausbildung, die für vielfältige Berufsfelder im wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Bereich qualifiziert. Der Studiengang vertieft - dem Leitbild der Universität Bonn als einer "international operierenden kooperations- und schwerpunktorientierten Forschungsuniversität" folgend - Kenntnisse und Kompetenzen des fachlich fokussierten wie auch interdisziplinär und international ausgerichteten wissenschaftlichen Arbeitens in den verschiedenen Disziplinen der Asienwissenschaften. Der Studiengang bietet diese Vertiefungsmöglichkeiten wissenschaftlichen Lernens und Arbeitens in 13 verschiedenen Profilen, die sowohl eine fachliche Schwerpunktbildung als auch interdisziplinäre Perspektiven ermöglichen.

Kandidaten/innen müssen sich bereits im Bewerbungsverfahren für eines der Profile im Masterstudiengang "Asienwissenschaften" entscheiden:

Arabische Sprache und Translation
Der Studienschwerpunkt „Arabische Sprache und Translation“ wird vom Arbeitsbereich (AB) Nahost-sprachen der Abteilung für Orientalische und Asiatische Sprachen (AOAS) getragen.
Der Studienschwerpunkt beinhaltet die sprach- und übersetzungswissenschaftlich fundierte Vermittlung von Kompetenzen in Analyse, Übersetzung und Management moderner arabischer Texte von hauptsächlich medien- und fachsprachlicher Provenienz nebst der dafür erforderlichen Kenntnisse über Methoden, Strategien und Hilfsmittel des Übersetzens. Des Weiteren zielt er auf die Entwicklung einer audio-oralen Arabischkompetenz auf gehobenem Niveau. Die Studierenden dieses Schwerpunktes erwerben im Studium verschiedene Strategien zur Lösung von auch heiklen Problemen der interkulturellen Kommunikation und werden dahingehend ausgebildet, als Sprachmittler auch Kulturmittler zu sein. Dieses Paket aus Sprach- und Sach- und Regionalkompetenz ist so nur in einem Universitätsstudium erhältlich. Es befähigt nicht nur zu einem profunden Verständnis der Zielkultur und ihrer Repräsentanten, sondern erlaubt kritische Analysen und Bewertungen auf der Basis eines exklusiven Zugangs zu originalsprachlichen Informationsquellen und damit Wissens- und Strategievorteile in der globalisierten Welt.
Ansetzend bei C2 (Europäischer Referenzrahmen) als Zielniveau für die Ausbildung in der Translationssprache bereitet der Studienschwerpunkt die Studierenden umfassend auf Tätigkeiten vor, die neben Spezialkenntnissen der Zielkultur ein hohes Niveau von Sprach- und Translationskompetenz für das Sprachenpaar Arabisch und Deutsch voraussetzen, wobei speziell den Anforderungen an professionelle Übersetzer Rechnung getragen wird. Die Studierenden können sich aber ebenso auf die Ausübung von Forschungstätigkeiten im Bereich der Sprach- und Übersetzungswissenschaft oder des Fremdsprachenmanagements orientieren.

Chinesische Sprache und Translation
Der Studienschwerpunkt beinhaltet die sprach- und translationswissenschaftlich fundierte Vermittlung von Kompetenzen in Analyse, Übersetzung und Management schriftlicher und mündlicher Texte von hauptsächlich medien- und fachsprachlicher Provenienz nebst der dafür erforderlichen Kenntnisse über Methoden, Strategien und Hilfsmittel des Übersetzens und Dolmetschens. Des Weiteren zielt er auf die Entwicklung einer audi-oralen und schriftlichen Chinesischkompetenz auf gehobenem Niveau. Hierfür vertiefen die Studierenden ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen sinologischen Kenntnisse, insbesondere im Bereich der modernen und klassischen Sprache. Sie erwerben dabei verschiedene Strategien zur Lösung von auch diffizilen Problemen der interkulturellen Kommunikation und werden dahingehend ausgebildet, sowohl Sprachmittler als auch Kulturmittler zu sein.
Ansetzend bei C2 (Europäischer Referenzrahmen) als Zielniveau für die Ausbildung in der Translationssprache, bereitet der Studienschwerpunkt die Studierenden umfassend auf Tätigkeiten vor, die neben Spezialkenntnissen der Zielkultur ein hohes Niveau von Sprach- und Translationskompetenz für das Sprachenpaar Chinesisch und Deutsch voraussetzen, wobei speziell den Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher Rechnung getragen wird. Die Studierenden werden aber ebenso im Hinblick auf eine mögliche spätere Ausübung von Forschungstätigkeiten im Bereich der Sprach- und Translationswissenschaft oder des Fremdsprachenmanagements orientieren.
Mit seinen Modulen zur Translationspraxis Deutsch-Chinesisch ist der Studienschwerpunkt auch für chinesische Muttersprachler geeignet, die Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 nachweisen können. Für sie besteht zudem die Möglichkeit, Ihre Deutschkenntnisse am Sprachlernzentrum zu verbessern.

Indologie
Dieses Profil schließt an die vor fast 200 Jahren von A.W. Schlegel begründete philologische Tradition des Faches an der Universität Bonn an. Vor allem durch die intensive und umfassende Beschäftigung mit ausgewählten Abschnitten aus verschiedenartigen Sanskrittexten werden den Studierenden umfassende Kenntnisse des Sanskrit, der klassischen Kultursprache Indiens, der Sanskritliteratur in ihrer ganzen Vielfalt und Breite, der großen Entwicklungslinien der indischen Geistes- und Kulturgeschichte, der diesbezüglichen aktuellen Forschungen sowie der Methoden sowohl zur philologischen Erschließung als auch zur kritischen Analyse und Auswertung der Texte vermittelt. Darüber hinaus erhalten sie die Möglichkeit, ihrem Studium durch die Beschäftigung mit ein oder zwei weiteren asiatischen Sprachen und/oder durch die Absolvierung von Modulen vor allem aus den Schwerpunkten „Religionswissenschaft“, „Kunst in Asien und im Orient“, „Tibetologie“ und „Islamwissenschaft“ ein ganz individuelles Profil zu geben. Die Studierenden erwerben so Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie auf eine große Bandbreite von beruflichen Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen vorbereiten.

Islamwissenschaft
Der Schwerpunkt Islamwissenschaft vermittelt vertiefte Kenntnisse der Islamischen Welt in Geschichte und Gegenwart und dient zugleich der intensiven Auseinandersetzung mit Arabisch und/oder Persisch als Quellensprachen. Die Studierenden werden dazu befähigt, sich selbstständig in geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen der islamischen Welt einzuarbeiten, und diese unter Einbeziehung originalsprachlicher Quellen zu bearbeiten. Die im BA erworbenen methodischen Kenntnisse werden vertieft und themenbezogen angewandt.
Der Studiengang legt Wert auf eine ausgewogene Beschäftigung mit vormodernen und gegenwarts-bezogenen Fragestellungen. Er bietet den Studierenden die Möglichkeit, je nach sprachlichen Kompe-tenzen Module in Arabisch und Persisch, oder aber nur einer der beiden Sprachen zu belegen. Darüber hinaus ist das Studium einer weiteren Nahostsprache im Rahmen des Masterprogramms möglich.

Japanologie
Die Studierenden vertiefen ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen japanologischen Kenntnisse. Japanologie ist die anhand japanischer Quellen betriebene und in verschiedenen methodischen Disziplinen verankerte Erforschung der japanischen Kultur in Geschichte und Gegenwart. Ziel des Studiums ist es, mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig japanische Texte zu analysieren, zu interpretieren und zu kontextualisieren. Zugleich soll die Fähigkeit erworben werden, eigenständig mit japanischen Wissenschaftstraditionen in Geschichte und Gegenwart umzugehen.

Koreanistik
Die Studierenden vertiefen ihre im Rahmen eines Bachelorabschlusses erworbenen koreanistischen Kenntnisse. Koreanistik ist die anhand koreanischer Quellen betriebene und in verschiedenen metho-dischen Disziplinen verankerte Erforschung der koreanischen Kultur in Geschichte und Gegenwart. Ziel des Studiums ist es, mit wissenschaftlichen Methoden selbständig koreanische Texte zu analysieren, zu interpretieren und zu kontextualisieren. Zugleich soll die Fähigkeit erworben werden, eigenständig mit koreanischen Wissenschaftstraditionen in Geschichte und Gegenwart umzugehen.

Kunst in Asien und im Orient
Der Schwerpunkt „Kunstgeschichte in Asien und im Orient“ befasst sich in exemplarischer Auswahl mit der Kunst Asiens und der islamischen Welt. Dabei bilden thematische und methodische Ansätze und kunsthistorische Arbeitsweisen wie die beschreibende Analyse und die darauf aufbauende Interpretation die Grundlage. Die Ausrichtung ist forschungsorientiert und regt zu einer Spezialisierung und eigenständigen Arbeit an. Innerhalb des Schwerpunktes Kunstgeschichte in Asien und im Orient besteht die Möglichkeit einer regionalen Vertiefung durch die Wahl der gleichzeitig studierten Sprache. Dabei ist entweder – für Studierende lediglich mit Grundkenntnissen – eine orientalische bzw. asiatische Sprache zu vertiefen oder – für Studierende, die derartige Kenntnisse bereits besitzen – im Sinne einer breitgefächerten Kompetenz für kunstgeschichtliche Fragestellungen eine neue Sprache zu wählen.
Durch Importmodule der Abteilung Kunstgeschichte im Institut für Kunstgeschichte und Archäologie erhalten die Studierenden eine Kontextualisierungsmöglichkeit auf Basis der westlichen Kunstgeschichte.

Mongolistik

Der M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Mongolistik baut auf dem BA Asienwissenschaften (Kernfach) auf. Der Masterstudiengang soll die Studierenden darauf vorbereiten, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu erarbeiten und diese auf der Basis mongolischsprachiger Quellen und/oder durch Feldforschung in der Mongolei zu untersuchen. Im Vordergrund steht dabei eine intensive Auseinandersetzung mit der mongolischen Welt der Gegenwart sowie mit sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Vertiefung der im BA (oder äquivalent) erworbenen Sprachkenntnisse, der Erwerb eines forschungsbezogenen Vokabulars sowie der Fähigkeit, mongolische Texte unterschiedlicher Art zu verstehen und zu analysieren.
Die Studierenden können in hohem Maße die Ausrichtung ihres Studiums selbst gestalten, indem Sie die Pflichtmodule mit Angeboten anderer Abteilungen des IOA kombinieren. Durch die globale Vernetzung der modernen Mongolei, die Ausdehnung des mongolischen Kulturraums über die Grenzen des mongolischen Staates hinweg, aber auch durch die interdisziplinäre Gestaltung des Studiengangs ergeben sich viele sinnvolle Ergänzungen.

Regionalwissenschaft Südostasien
Der Schwerpunkt Regionalwissenschaft Südostasien soll Studierenden, die über die dynamische Region Südostasien wissenschaftlich arbeiten wollen und/oder später beruflich in dieser Region wirken wollen, eine vertiefte sozialwissenschaftliche und regionalwissenschaftliche Grundlagenkompetenz inklusive einer Kompetenz in einer großen Sprache der Region vermitteln. Das besondere, durch die Schwerpunktbildung ermöglichte Profil besteht in einer vertieften empirisch und gegenwartsbezogen orientierten Befassung mit der Region Südostasien in Verbindung mit sozial- und kulturtheoretischen Ansätzen.

Religionswissenschaft
Die Schwerpunktsetzung „Religionswissenschaft“ ermöglicht den Studierenden, sich tiefgehend mit dem religiösen Pluralismus in Asien auseinander zu setzen. Aufgrund der Globalisierung sind religiös „einheitliche“ Räume auch in Asien nicht mehr gegeben, sondern es gibt, obgleich in den meisten Ländern eine Religion oder Weltanschauung dominierend ist, zahlreiche Bruchlinien, in denen „andere“ religiöse Strömungen ihren Platz in der Gesellschaft beanspruchen. Prozesse des Religionskontaktes, aber auch der Spannungen zwischen „Mehrheiten“ und „Minderheiten“ sind dabei ein Forschungsthema, das zukunftsträchtig für eine Religionsforschung ist, die einerseits auf religionsgeschichtlichen Analysen basiert, andererseits aber auch die Gesellschaftsrelevanz solcher Forschung zu zeigen vermag. Die Struktur des Studiums erlaubt dabei die ideale Verbindung der beiden „Säulen“ der Religionswissenschaft: Religionshistorische Forschung (zwei Module) und systematische Fragenstellungen (zwei Module). Das fünfte Pflichtmodule ermöglicht dem Studierenden, sich entweder im religionshistorischen oder religionssystematischen Bereich zusätzlich zu verorten.

Sinologie
Der Schwerpunkt Sinologie vermittelt vertiefte Kenntnisse der chinesischen Welt in Geschichte und Gegenwart und dient zugleich der intensiven Auseinandersetzung mit modernem und klassischem Chinesisch als Quellensprachen. Die Studierenden werden dazu befähigt, sich selbstständig in Fragestellungen der chinesischen Geschichte einzuarbeiten und diese unter Einbeziehung originalsprachlicher Quellen zu bearbeiten. Die im BA erworbenen methodischen Kenntnisse werden vertieft und themenbezogen angewandt. Darüber hinaus ist das Studium einer weiteren asiatischen Sprache im Rahmen des Masterprogramms möglich.

Tibetologie
Der auf zwei Jahre angelegte Schwerpunkt Tibetologie versteht sich vor allem als forschungsorientierter Studiengang und beruft sich dabei bewusst auf die spezifische Tradition des Faches an der Universität Bonn. Die reichhaltige Geschichte des tibetischen Sprach- und Kulturraums zwischen Süd-, Ost- und Zentralasien in ihrer kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein steht dabei im Vordergrund. Die Beschäftigung mit der tibetischen Kultur und Gesellschaft erfolgt durch die intensive Auseinandersetzung mit den tibetischsprachigen Quellen. Das Studium ist daher auch eine Vertiefung der im Bachelorstudiengang erworbenen Sprachkenntnisse. Studierende können in hohem Maße selbst die Ausrichtung ihres Studiums bestimmen, indem sie durch das Erlernen einer weiteren asiatischen Sprache oder durch andere Angebote, vor allem aus den Schwerpunkten Indologie, Kunst in Asien und Orient, Religionswissenschaft und Sinologie die Möglichkeit zur persönlichen Profilbildung nutzen. Aufgrund der starken historischen und gegenwärtigen Vernetzung des tibetischen Kultur- und Siedlungsraums mit seinen Nachbarn bietet sich eine Vielzahl sinnvoller Ergänzungen an. Im Schwerpunkt Tibetologie lernen die Studierenden, selbstständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und auf der Basis einschlägiger Quellen zu untersuchen.

Wirtschaft und Gesellschaft
Im Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft in Asien sollen Kenntnisse und Befähigungen in den Sozialwissenschaften und deren Anwendung auf asiatische Kontexte vermittelt werden. Die Absolventen dieses Schwerpunktes sollen befähigt sein, soziologische, volkswirtschaftliche oder betriebswirtschaftliche Fragestellungen in Bezug auf die einzelnen Regionen Asiens zu erkennen, methodisch einzuordnen und einer Bearbeitung zuzuführen. Erworben werden damit Qualifikationen, welche in weiterer wissenschaftlicher Tätigkeit zum Tragen kommen können (Promotionsstudium), aber auch auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt in die Berufsfelder des Unternehmensmanagements, der Politikberatung, der Medien sowie der interkulturellen Vermittlung auf allen Ebenen münden können. Hervorgebracht werden dabei nicht „Asienexperten“, sondern Experten für die Wirtschaft und Gesellschaft einzelner Länder und Regionen in Asien. Diese Expertise fußt auf der Vertiefung einer asiatischen Sprache sowie der dieser Wahl entsprechenden Vergabe von Referatsthemen sowie des Themas der Masterarbeit.

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Zum Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ können folgende Bewerber zum Wintersemester zugelassen werden:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach „Asienwissenschaften“ oder im Zwei-Fach „Indologie“, „Südostasienwissenschaft“, „Islamwissenschaft / Nahostsprachen“, „Tibetologie“ oder „Vergleichende Religionswissenschaft“ oder im Begleitfach „Indologie“ oder „Südostasienwissenschaft“ abgeschlossen und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer Studiengänge der Universität Bonn, die asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem asienwissenschaftlichen Studiengang erworben bzw. asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.


Bewerber für den Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ müssen durch den Nachweis entsprechend erworbener Leistungspunkte belegen, dass sie Module im Bachelorstudiengang bzw. im ersten berufsqualifizierenden Studiengang in folgenden Bereichen studiert haben:

Schwerpunkt Arabische Sprache und Translation

  • Sprachpraxis Arabisch im Umfang von mindestens 72 LP
  • Grundlagen der Sprachwissenschaft

 

Schwerpunkt Chinesische Sprache und Translation

  • Sprachpraxis Modernes Chinesisch im Umfang von mindestens 60 LP (B1 GeR bzw. Niveau Vertiefungsmodul II),
  • Sprachpraxis Klassisches Chinesisch im Umfang von mindestens 12 LP (bzw. Kenntnisse des Klassischen Chinesisch auf dem Niveau der Oberstufe von chinesischen Sekundarschulen),
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von 24 LP. 

 

Schwerpunkt Indologie

  • Sprachpraxis Sanskrit im Umfang von mindestens 48 LP
  • Grundlagen der Kultur- und Geistesgeschichte Südasiens

 

Schwerpunkt Islamwissenschaft

  • Sprachpraxis Arabisch oder Persisch im Umfang von mindestens 72 LP oder Sprachpraxis Persisch im Umfang von mindestens 48 LP und Sprachpraxis Arabisch im Umfang von mindestens 24 LP,
  • Schwerpunktspezifische Module im Unfang von mindestens 36 LP.

 

Schwerpunkt Japanologie

  • Sprachpraxis Japanisch im Umfang von mindestens 60 LP,
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 36 LP.

 

Schwerpunkt Koreanistik

  • Sprachpraxis Koreanisch im Umfang von mindestens 60 LP,
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 36 LP.

 

Schwerpunkt Kunstgeschichte

  • Keine schwerpunktspezifischen Vorraussetzungen

 

Schwerpunkt Regionalwissenschaft Südostasien

  • Keine schwerpunktspezifischen Vorraussetzungen

 

Schwerpunkt Religionswissenschaft

  • Schwerpunkspezifische Module (Religionswissenschaft oder Gleichwertiges) im Umfang von mindestens 36 LP. Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Gleichwertigkeit.

 

Schwerpunkt Sinologie

  • Sprachpraxis Modernes Chinesisch im Umfang von mindestens 60 LP,
  • Sprachpraxis Klassisches Chinesisch im Umfang von mindestens 12 LP,
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 24 LP.

 

Schwerpunkt Tibetologie

  • Sprachpraxis Tibetisch im Umfang von mindestens 48 LP mit einer Durchschnittsnote von mindestens 2,3,
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 36 LP.

 

Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft in Asien

  • Sprachkenntnisse einer orientalischen oder asiatischen Sprache, die mindestens der Absolvierung von 60 LP im BA-Studiengang Asienwissenschaften der Universität Bonn oder dem Niveau CEF B 1.1 entsprechen, 
  • sozialwissenschaftliche Grundkenntnisse, die mindestens dem Abschluss von zwei Module in Volkswirtschaftslehre (VWL A und B), Betriebswirtschaftslehre (BWL A und B) oder Soziologie (Basisphase: Methoden und Basisphase: Gesellschaft und Kommunikation) im BA-Studiengang Asienwissenschaften der Universität Bonn entsprechen,
  • landeskundliche Kenntnisse gemäß sprachlicher Spezialisierung auf dem Niveau des Lehrangebots im BA-Studiengang Asienwissenschaften der Universität Bonn.


Empfohlen werden außerdem Kenntnisse des Englischen auf dem Niveau von mindestens drei schulischen Lernjahren (CEF-Niveau A2).

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Studiengangsmanagerin
Trang Dai Vu, M.A.

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für Religionswissenschaft
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-9544
Fax: +49 (228) 73-7531
Email: dai.vu@uni-bonn.de

Kustodin
Dr. Gabriele Reifenrath

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-7287
Email: ioa@uni-bonn.de

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren

Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Prüfungsbüro
Am Hof 1
53113 Bonn
Email: siehe Kontaktformular

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