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Master-Studiengang "Asienwissenschaften" (Tibetologie)

Titel des Studiengangs Asienwissenschaften
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfrist Wintersemester 2017/18: 28.08.-04.09.2017.
Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der Masterstudiengang Asienwissenschaften zielt auf eine weiterführende wissenschaftliche Ausbildung, die für vielfältige Berufsfelder im wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Bereich qualifiziert. Der Studiengang vertieft - dem Leitbild der Universität Bonn als einer "international operierenden kooperations- und schwerpunktorientierten Forschungsuniversität" folgend - Kenntnisse und Kompetenzen des fachlich fokussierten wie auch interdisziplinär und international ausgerichteten wissenschaftlichen Arbeitens in den verschiedenen Disziplinen der Asienwissenschaften. Der Studiengang bietet diese Vertiefungsmöglichkeiten wissenschaftlichen Lernens und Arbeitens in 13 verschiedenen Profilen, die sowohl eine fachliche Schwerpunktbildung als auch interdisziplinäre Perspektiven ermöglichen.

Kandidaten/innen müssen sich bereits im Bewerbungsverfahren für eines der Profile im Masterstudiengang "Asienwissenschaften" entscheiden:

Tibetologie
Der auf zwei Jahre angelegte Schwerpunkt Tibetologie versteht sich vor allem als forschungsorientierter Studiengang und beruft sich dabei bewusst auf die spezifische Tradition des Faches an der Universität Bonn. Die reichhaltige Geschichte des tibetischen Sprach- und Kulturraums zwischen Süd-, Ost- und Zentralasien in ihrer kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein steht dabei im Vordergrund. Die Beschäftigung mit der tibetischen Kultur und Gesellschaft erfolgt durch die intensive Auseinandersetzung mit den tibetischsprachigen Quellen. Das Studium ist daher auch eine Vertiefung der im Bachelorstudiengang erworbenen Sprachkenntnisse. Studierende können in hohem Maße selbst die Ausrichtung ihres Studiums bestimmen, indem sie durch das Erlernen einer weiteren asiatischen Sprache oder durch andere Angebote, vor allem aus den Schwerpunkten Indologie, Kunst in Asien und Orient, Religionswissenschaft und Sinologie die Möglichkeit zur persönlichen Profilbildung nutzen. Aufgrund der starken historischen und gegenwärtigen Vernetzung des tibetischen Kultur- und Siedlungsraums mit seinen Nachbarn bietet sich eine Vielzahl sinnvoller Ergänzungen an. Im Schwerpunkt Tibetologie lernen die Studierenden, selbstständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und auf der Basis einschlägiger Quellen zu untersuchen.

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Zum Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ können folgende Bewerber zum Wintersemester zugelassen werden:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach „Asienwissenschaften“ oder im Zwei-Fach „Indologie“, „Südostasienwissenschaft“, „Islamwissenschaft / Nahostsprachen“, „Tibetologie“ oder „Vergleichende Religionswissenschaft“ oder im Begleitfach „Indologie“ oder „Südostasienwissenschaft“ abgeschlossen und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer Studiengänge der Universität Bonn, die asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem asienwissenschaftlichen Studiengang erworben bzw. asienwissenschaftliche Module im Umfang von mindestens 36 LP studiert und eine Gesamtnote von mindestens „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.


Bewerber für den Masterstudiengang „Asienwissenschaften“ müssen durch den Nachweis entsprechend erworbener Leistungspunkte belegen, dass sie Module im Bachelorstudiengang bzw. im ersten berufsqualifizierenden Studiengang in folgenden Bereichen studiert haben: 

Schwerpunkt Tibetologie

  • Sprachpraxis Tibetisch im Umfang von mindestens 48 LP mit einer Durchschnittsnote von mindestens 2,3,
  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 36 LP.


Empfohlen werden außerdem Kenntnisse des Englischen auf dem Niveau von mindestens drei schulischen Lernjahren (CEF-Niveau A2).

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Studiengangsmanagerin
Trang Dai Vu, M.A.

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für Religionswissenschaft
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-9544
Fax: +49 (228) 73-7531
Email: dai.vu@uni-bonn.de

Kustodin
Dr. Gabriele Reifenrath

Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Adenauerallee 4-6
53113 Bonn

Tel.: +49 (228) 73-7287
Email: ioa@uni-bonn.de

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren

Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Prüfungsbüro
Am Hof 1
53113 Bonn
Email: siehe Kontaktformular

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