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Master-Studiengang "Geschichte"

Titel des Studiengangs Geschichte
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfrist Wintersemester 2018/19: 07.05.-31.05.2018/ 27.08.-03.09.2018
Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der Masterstudiengang "Geschichte" ist forschungsorientiert. Er leitet zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschung an und bereitet auf berufliche Tätigkeiten vor, die eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation voraussetzen. Zugleich ermöglicht der erfolgreiche Abschluss den Zugang zur Promotion.
Forschungsschwerpunkte der einzelnen Abteilungen finden Sie unter www.igw.uni-bonn.de.

Der Studiengang ist in insgesamt neun verschiedene Fachrichtungen untergliedert (Allgemeine Geschichte, Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Historische Grundwissenschaften, Frühe Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte, Neueste Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Internationale Geschichte der Neuzeit), die vom ersten Semester an eine konsequente Profilbildung der Studierenden ermöglichen.

Der Studiengang besteht aus drei Säulen: 1.) „Vertiefung der Kenntnisse historischer Methoden“; 2.) „Schwerpunktbildung in einem historischen Teilgebiet“, 3.) „Erweiterung der Perspektive“. Die Fachrichtungen setzen sich in der Regel aus einem Pflichtbereich, der aus den ersten beiden Säulen besteht, und einem Wahlpflichtbereich, der dritten Säule zur Erweiterung der Perspektive, zusammen. Ausnahmen sind die Fachrichtungen Allgemeine Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Internationale Geschichte der Neuzeit. Die abweichende Struktur dieser Fachrichtungen erklärt sich durch die inhaltliche Ausrichtung und die dementsprechende Anzahl der an den Fachrichtungen beteiligten Abteilungen.

Die Fachrichtung Allgemeine Geschichte bietet eine weitgehende Wahlfreiheit und somit die Möglichkeit, das Fach Geschichte in seiner ganzen Breite zu studieren. An dieser Fachrichtung sind alle Abteilungen des Instituts beteiligt. Die Fachrichtung Internationale Geschichte der Neuzeit ermöglicht eine Schwerpunktsetzung im Bereich der gesamten Neuzeit, was sowohl die Frühe Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte als auch die Osteuropäische Geschichte, und die Verfassungs- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte umfasst. Die Fachrichtung Mittelalterliche Geschichte wird von der gleichnamigen Abteilung und der Abteilung für Historische Grundwissenschaften und Archivkunde getragen, aus deren Modulen gewählt werden kann.

Im Pflichtbereich (Fachrichtungen Allgemeine Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Internationale Geschichte der Neuzeit Wahlpflichtbereich I, II und III) sind vier Vertiefungsmodule (bestehend aus je einem Kolloquium und einer Übung) sowie zwei Schwerpunktmodule (bestehend aus je einem Seminar und einer Vorlesung) zu absolvieren. In den Vertiefungsmodulen werden methodische und analytische Fähigkeiten sowie das Denken in Zusammenhängen und Alternativen vermittelt.

Die Schwerpunktmodule haben die selbständige Erfassung, Sichtung und Analyse von Quellen und Forschungsliteratur zu komplexen Themen aus den jeweiligen Bereich sowie die weitgehend selbständige Reflexion von Forschungsstand und -perspektiven zu diesem Thema sowohl in mündlicher wie in schriftlicher Form zum Gegenstand.

Im Wahlpflichtbereich (Fachrichtungen Allgemeine Geschichte Wahlpflichtbereich V, Mittelalterliche Geschichte und Internationale Geschichte der Neuzeit Wahlpflichtbereich IV) wählen die Studierenden drei Module außerhalb ihrer Fachrichtungen frei aus den Schwerpunktmodulen und fachfremden Importmodulen. Zudem besteht dort als weitere Alternative die Möglichkeit, ein Praxismodul zu belegen, in dessen Rahmen ein Praktikum absolviert wird.

Dieser Wahlpflichtbereich dient der Erweiterung der Perspektive über die engere Fachrichtung hinaus und bietet die Möglichkeit der interdisziplinären Vertiefung und der praktischen Anwendung der erworbenen Kenntnisse.

Der Studienverlauf ist so organisiert, dass die Studierenden im Rahmen der von ihnen gewählten Fachrichtung eine möglichst breite Palette von Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lehrveranstaltungen besitzen und ihnen somit ein Höchstmaß an eigener Schwerpunktsetzung innerhalb des Studienganges erlaubt ist.

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Der Masterstudiengang „Geschichte“ richtet sich an Bewerber, die folgende Zugangsvoraussetzungen nachweisen:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach, Zwei-Fach oder Begleitfach „Geschichte“ mindestens mit der Note „3,0“ abgeschlossen haben;
  • Absolventen anderer Studiengänge der Universität Bonn, die Module des Fachs „Geschichte“ im Umfang von mindestens 36 LP studiert und mindestens die Gesamtnote „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Fach „Geschichte“ erworben haben bzw. Module des Fachs „Geschichte“ im Umfang von mindestens 36 LP studiert und mindestens die Gesamtnote „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP mit einem Notendurchschnitt von „2,7“ erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 31. März (für das folgende Sommersemester) das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.


Bewerber für den Masterstudiengang „Geschichte“ müssen durch den Nachweis entsprechend erworbener Leistungspunkte belegen, dass sie Module im Bachelorstudiengang bzw. im ersten berufsqualifizierenden Studiengang in folgenden Bereichen studiert haben:

  • Alte Geschichte
  • Geschichte des Mittelalters
  • Geschichte der Neuzeit

Bewerber für den Schwerpunkt „Alte Geschichte“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Lateinkenntnisse im Umfang eines universitären Lateinkurses von 12 LP oder eines gleichwertigen Zertifikates (z.B. Latinum) erworben wurden,
  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Griechischkenntnisse (Graecum) erworben wurden.

Bewerber für den Schwerpunkt „Mittelalterliche Geschichte“ und „Rheinische Landeskunde“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Lateinkenntnisse im Umfang eines universitären Lateinkurses von 12 LP oder eines gleichwertigen Zertifikates (z.B. Latinum) erworben wurden.

Bewerber für den Schwerpunkt „Osteuropäische Geschichte“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Kenntnisse des Russischen oder einer anderen slawischen Sprache oder Rumänisch oder Albanisch erworben wurden.

Zum Verständnis englischsprachiger Quellen und Fachliteratur werden Englischkenntnisse auf dem Niveau von mindestens vier schulischen Lernjahren oder von entsprechenden, aufeinander aufbauenden Sprachkursen an Universitäten oder Sprach- und Kulturinstituten (CEF-Niveau B1) und Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache (z. B. Französisch, Italienisch, Spanisch) oder des Altgriechischen (Graecum) empfohlen.

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Simon Ebert, M.A.
Universität Bonn
Konviktstraße 11
53113 Bonn
Tel.: +49 (228) 73-5179
E-Mail: s.ebert@uni-bonn.de
Sprechstunden: Mo, Di 9-11 Uhr und nach Vereinbarung

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren siehe Prüfungsamt.

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