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Master-Studiengang "Geschichte"

Titel des Studiengangs Geschichte
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfrist Wintersemester 2017/18: 28.08.-04.09.2017.
Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Der Masterstudiengang Geschichte ist forschungsorientiert. Er leitet zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschung an und bereitet auf berufliche Tätigkeiten vor, die eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation voraussetzen. Zugleich ermöglicht der erfolgreiche Abschluss den Zugang zur Promotion.
Forschungsschwerpunkte der einzelnen Abteilungen finden Sie unter www.igw.uni-bonn.de.

Der Studiengang ist in insgesamt neun verschiedene Fachrichtungen untergliedert (Allgemeine Geschichte, Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Neueste Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Rheinische Landesgeschichte, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Internationale Geschichte der Neuzeit), die vom ersten Semester an eine konsequente Profilbildung der Studierenden ermöglichen. Er besteht aus vier Säulen: 1.) „Vertiefung der Kenntnisse historischer Methode“; 2.) „Schwerpunktbildung in einem historischen Teilgebiet“, 3.) „Erweiterung der historischen Perspektive“ und 4.) einen Bereich mit „Importmodulen“ aus benachbarten Fächern. Dabei verteilen sich auf die vier Säulen neun Vertiefungs- und Schwerpunkt- sowie Importmodule zu insgesamt 90 LP. Für jedes erfolgreich absolvierte Modul – gleich ob Vertiefungs-, Schwerpunkt oder Importmodul – werden 10 LP vergeben, für die Masterarbeit 30 LP.
Dabei entfallen auf den Pflichtbereich in der Regel vier Vertiefungsmodule (bestehend aus je einem Kolloquium und einer Übung) sowie zwei Schwerpunktmodule (bestehend aus je einem Hauptseminar und einer Vorlesung). Der Wahlpflichtbereich ist in einen historischen und einen fachfremden Bereich geteilt. Im historischen Wahlpflichtbereich („Erweiterung der historischen Perspektive“) sind mindestens 10 LP durch den Besuch von Schwerpunktmodulen der anderen Fachbereiche zu erwerben.


Ausnahmen bilden die beiden epochen- bzw. disziplinenübergreifenden Fachrichtungen „Allgemeine Geschichte“ und „Internationale Geschichte der Neuzeit“. In der Fachrichtung „Internationale Geschichte der Neuzeit“ wählt der Studierende in der ersten Säule vier Vertiefungsmodule aus den beteiligten Fachrichtungen, in der zweiten Säule müssen drei Schwerpunktmodule mit Wahlmöglichkeiten aus dem Bereich der neuzeitlichen Fachrichtungen, der Frühen Neuzeit / Rheinischen Landeskunde sowie der Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / Osteuropäischen Geschichte belegt werden, in der dritten Säule ein weiteres Modul aus den nicht-neuzeitlichen Epochen sowie in der vierten Säule ein Modul aus einem breiten Spektrum an Importmodulen.
Die Fachrichtung „Allgemeine Geschichte“ bietet dem Studenten größtmögliche Wahlfreiheit, indem alle vier Säulen als Wahlpflichtbereiche konzipiert sind. In der ersten Säule wählt der Studierende vier Vertiefungsmodule aus den beteiligten Fachrichtungen; in der zweiten Säule müssen zwei Module belegt werden (ein Schwerpunktmodul aus dem Bereich Antike / Mittelalter; ein Schwerpunktmodul aus dem Bereich Moderne), in einer dritten Säule sind mindestens 10 LP durch den Besuch von Schwerpunktmodulen der anderen historischen Fachbereiche zu erwerben. Die vierte Säule enthält Importmodule aus benachbarten Fächern.


Der Studienverlauf ist so organisiert, dass die Studierenden im Rahmen der von ihnen gewählten Fachrichtung eine möglichst breite Palette von Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lehrveranstaltungen besitzen und ihnen somit ein Höchstmaß an eigener Schwerpunktsetzung innerhalb des Studienganges erlaubt ist. Zugleich ist der Studiengang so konzipiert, dass in den ersten drei Semestern das Gros der Lehrveranstaltungen zu absolvieren ist. Im vierten Semester können sich die Studierenden auf die Abfassung ihrer Masterarbeit konzentrieren; diese wird lediglich vom Besuch einer Übung und eines Oberseminars des betreuenden Hochschullehrers flankiert, in dem die Studierenden das Thema ihrer Masterarbeit vorstellen und diskutieren.
 

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Der Masterstudiengang „Geschichte“ richtet sich an Bewerber, die folgende Zugangsvoraussetzungen nachweisen:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach, Zwei-Fach oder Begleitfach „Geschichte“ mindestens mit der Note „3,0“ abgeschlossen haben;
  • Absolventen anderer Studiengänge der Universität Bonn, die Module des Fachs „Geschichte“ im Umfang von mindestens 36 LP studiert und mindestens die Gesamtnote „3,0“ erreicht haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Fach „Geschichte“ erworben haben bzw. Module des Fachs „Geschichte“ im Umfang von mindestens 36 LP studiert und mindestens die Gesamtnote „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP mit einem Notendurchschnitt von „2,7“ erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 31. März (für das folgende Sommersemester) das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.


Bewerber für den Masterstudiengang „Geschichte“ müssen durch den Nachweis entsprechend erworbener Leistungspunkte belegen, dass sie Module im Bachelorstudiengang bzw. im ersten berufsqualifizierenden Studiengang in folgenden Bereichen studiert haben:

  • Alte Geschichte
  • Geschichte des Mittelalters
  • Geschichte der Neuzeit

Bewerber für den Schwerpunkt „Alte Geschichte“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Lateinkenntnisse im Umfang eines universitären Lateinkurses von 12 LP oder eines gleichwertigen Zertifikates (z.B. Latinum) erworben wurden,
  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Griechischkenntnisse (Graecum) erworben wurden.

Bewerber für den Schwerpunkt „Mittelalterliche Geschichte“ und „Rheinische Landeskunde“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Lateinkenntnisse im Umfang eines universitären Lateinkurses von 12 LP oder eines gleichwertigen Zertifikates (z.B. Latinum) erworben wurden.

Bewerber für den Schwerpunkt „Osteuropäische Geschichte“ müssen außerdem nachweisen, dass:

  • zum Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses nach Nr. 2 Kenntnisse des Russischen oder einer anderen slawischen Sprache oder Rumänisch oder Albanisch erworben wurden.

Zum Verständnis englischsprachiger Quellen und Fachliteratur werden Englischkenntnisse auf dem Niveau von mindestens vier schulischen Lernjahren oder von entsprechenden, aufeinander aufbauenden Sprachkursen an Universitäten oder Sprach- und Kulturinstituten (CEF-Niveau B1) und Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache (z. B. Französisch, Italienisch, Spanisch) oder des Altgriechischen (Graecum) empfohlen.

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Simon Ebert, M.A.
Universität Bonn
Konviktstraße 11
53113 Bonn
Tel.: +49 (228) 73-5179
E-Mail: s.ebert@uni-bonn.de
Sprechstunden: Mo, Di 9-11 Uhr und nach Vereinbarung

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren

Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Prüfungsbüro
Am Hof 1
53113 Bonn
Email: siehe Kontaktformular

 

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