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Master-Studiengang "Komparatistik"

Titel des Studiengangs Komparatistik
Abschluss Master of Arts
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Regelstudienzeit 4 Semester
Bewerbungsfrist Wintersemester 2018/19: 07.05.-31.05.2018/ 27.08.-03.09.2018
Zulassungsbeschränkung Nein

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Die Komparatistik beschäftigt sich mit Literaturen in ihren transnationalen, interkulturellen und intermedialen Zusammenhängen. Sie geht per definitionem über die literaturwissenschaftliche Analyse im engeren Sinn und den Horizont von Einzelphilologien hinaus und begreift zudem die Literatur als ein prinzipiell internationales Phänomen – als Weltliteratur im Sinne eines transnationalen literarischen Kommunikationszusammen-hanges. Vor dem Hintergrund einer globalen Vernetzung der Literaturen untersucht die Komparatistik die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Texten, Formen, Genres, Stoffen, literarischen Strömungen und Institutionen, sofern sie einen nationalkulturellen und nationalphilologischen Rahmen überschreiten.

Die Komparatistik überschreitet aber nicht nur die Grenzen zwischen einzelnen Sprachen und Kulturen, sondern auch diejenigen zwischen der Literatur und anderen Künsten, Medien und Wissensformen. Ein zentrales komparatistisches Arbeitsfeld ist der Bereich der Intermedialität, in dem Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen Künsten und Zeichensystemen analysiert werden. Ein jüngeres Arbeitsfeld der Komparatistik sind die vielfältigen historischen Korrelationen von Wissen und Literatur.

Die im Bachelorstudium erworbenen Grundkompetenzen komparatistischen Arbeitens werden im Masterstudium erweitert und durch Spezialisierung vertieft. Dabei sieht der Masterstudiengang folgende fachliche Schwerpunkte vor:

  • Rhetorik, Poetik, Ästhetik und Kunsttheorie
  • Konzepte und Modelle von Weltliteratur
  • Bezüge der Literatur zu anderen Medien und Wissensbereichen

Der Masterstudiengang „Komparatistik“ ist forschungsorientiert – die Studierenden sollen in diesen ausgewählten Bereichen durch Methoden wie das angeleitete Selbststudium und in Veranstaltungsformen wie Kolloquien an eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten herangeführt werden. Der Wahlpflichtbereich erlaubt eine intensive interdisziplinäre Praxis und eine individuelle Schwerpunksetzung im Blick auf eine spätere Berufsausübung und ein Promotionsstudium.

Zugangsvoraussetzungen und studiengangspezifische Anforderungen

Zum Masterstudiengang „Komparatistik“ können folgende Bewerber zugelassen werden:

  • Absolventen der Universität Bonn, die den Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät im Kernfach „Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft“ (Profil Komparatistik) bzw. im Zwei-Fach „Komparatistik“ mindestens mit der Note „3,0“ abgeschlossen haben;
  • Absolventen anderer in- und ausländischer Hochschulen, die einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Fach „Komparatistik“ oder in einer anderen für das Studium der Komparatistik relevanten geisteswissenschaftlichen Disziplin erworben haben bzw. komparatistische (oder andere für die Komparatistik relevante) Module im Umfang von mindestens 60 LP studiert und mindestens die Gesamtnote „3,0“ erreicht haben;
  • Bewerber, die erst im Semester der Bewerbung einen der o.g. Studiengänge abschließen werden, sofern sie bereits mindestens 132 LP mit einem Notendurchschnitt von „2,7“ erreicht haben. Solche Bewerber können zugelassen werden, wenn sie bis zum 30. September (für das Wintersemester) bzw, bis zum 31. März (für das Sommersemester) das Zeugnis über das abgeschlossene Studium nachreichen.

Bewerber für den Masterstudiengang „Komparatistik“ müssen durch den Nachweis entsprechend erworbener Leistungspunkte belegen, dass sie Module im Bachelorstudiengang bzw. im ersten berufsqualifizierenden Studiengang in folgenden Bereichen studiert haben:

  • Grundlagen komparatistischer Textanalyse
  • Literarische Fremdsprachenkompetenz
  • Europäische Literaturgeschichte der Neuzeit

Bewerber für den Masterstudiengang „Komparatistik" müssen folgende Fremdsprachenkenntnisse nachweisen: Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen auf dem GeR-Niveau B2 (bzw. von mindestens vier schulischen Lernjahren) oder Kenntnisse einer modernen Fremdsprache auf dem GeR-Niveau B2 und Lateinkenntnisse im Umfang von 12 LP (der Nachweis hinreichender Lateinkenntnisse kann durch die Vorlage des Latinums ersetzt werden). Eine dieser beiden Fremdsprachen muss Englisch oder Französisch sein. Werden bei der Bewerbung nur in einer Fremdsprache ausreichende Kenntnisse nachgewiesen, erfolgt eine befristete Einschreibung mit der Auflage, dass der Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse spätestens bei der Rückmeldung zum 3. Fachsemester vorgelegt wird. Der Nachweis erfolgt durch die Vorlage von Belegen über erfolgreich abgelegte Sprachtests (z.B. TOEFL), Sprachnachweise der Universität, Lektoren-Prüfungen oder Vergleichbares beim Prüfungsausschuss.

 

Die vollständigen und verbindlichen Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Ansprechpartner in Studiengangsfragen

Prof. Dr. Christian Moser
Prof. Dr. Sabine Mainberger
Email: komparatistik@uni-bonn.de

Ansprechpartner bei Fragen zum Bewerbungsverfahren siehe Prüfungsamt.

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