Zentren

Die Zentren der Philosophischen Fakultät sind ein zentraler Baustein, um die fakultätsübergreifende, interdisziplinäre Forschung zu fördern

Forschungsschwerpunkte

Neben der exzellenten Einzelforschungen sind die Zentren der Philosophischen Fakultät ein zentraler Baustein, um die fakultätsübergreifende, interdisziplinäre Forschung zu fördern. Die Institute und vor allem die Zentren stellen wichtige Forschungsverbünde dar und entwickeln damit auch fachübergreifende Forschungsidentitäten.

Die Philosophische Fakultät verfolgt darüber hinaus seit einigen Jahren eine Strategie der Ausweitung der Verbundforschung. Sie unterstützt Initiativen, um zum einen Anträge für größere Forschungsprojekte auf den Weg zu bringen, und zum anderen fakultäre Verbundforschungsschwerpunkte zu identifizieren, die in der Zukunft gezielt gefördert werden sollen.

Neben den zahlreichen individuellen Stärken und den Zentren gibt es Querschnittsbereiche in der Fakultät, die aufgrund umfangreicher vergangener und aktueller Aktivitäten als Grundpfeiler der Forschung in der Fakultät gesehen werden können und zum Renommee beigetragen haben. Einen Exzellensbereich, der jedoch nicht als gesamtfakultärer Schwerpunkt bezeichnet werden kann, bildet die Wissenschaftsethik in Form des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) und des Instituts für Wissenschaft und Ethik (IWE), die mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät eng zusammenarbeiten.

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Zentren der Philosophischen Fakultät

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Exzellenzcluster: "Beyond Slavery and Freedom"

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Zentren mit Beteiligung der Philosophischen Fakultät

Zentren der Fakultät

Bonn Center for Dependency and Slavery Studies

The interdisciplinary and comparative Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) will implement a comprehensive and lasting research network which focuses on the agency of individuals as well as groups within asymmetrical structures of dependency generated by social orders. Different forms of dependencies, which can be situated on a continuum ranging from slavery to freedom, have existed throughout human history around the entire world. It was only in the Western hemisphere (in the form of Atlantic slavery) that a coherent type of slavery legally sanctioned by the state emerged as the basis for a number of empires, a type of slavery that simultaneously shaped the economies of the emerging nations of the "West" – including its colonies. The topic of Atlantic Slavery has given rise to a particularly thriving research field in the USA. Since the 1960s, a vast field of research has developed around Atlantic slavery in the US, as well as in other historiographies (such as Brazil). These activities have had an immense impact on contemporary slavery research. Nevertheless, in other major regions of the world (such as the Arab world, China, India, Central Asia, Siberia, the region around the Indian Ocean and the Pacific and pre-Columbian America), various forms of slavery have existed with unique legal rules. Although these forms of slavery partly still exist today, they have never existed in the compact way that is characteristic of slavery in the Western hemisphere; therefore, they were easily hidden by being embedded within local cultural or religious codes. The global field of dependency/slavery research requires an expansion towards the Eastern hemisphere, Africa and pre-Columbian America. This will not only significantly broaden the international debate, but will also make it possible to record the specific developments within these regions for the first time. In addition to closing major research gaps of the field, the Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) will also provide new information that can help to stimulate the international scientific debate on the topic of dependency and slavery.

Bonner Mittelalter-Zentrum

Das BMZ, in dem Vertreter aus sieben Instituten mitarbeiten, dient der interdisziplinären Mittelalterforschung und hat folgende Schwerpunkte: (1) Edition, Rezeption, Kommentierung: Erschließung und Interpretation mittelalterlicher Schriftendenkmäler. (2) Gesellschaftsformen, Kommunikation und Herrschaft: Gesellschaftlicher und kultureller Wandel. (3) Formierung und Tradierung von Wissensbeständen (kulturelles Gedächtnis). (4) Mittelalter im regionalen und interkulturellen Vergleich. Es werden Projekte zur mittelalterlichen Geschichte, den Sprachen des Mittelalters, den mittelalterlichen Literaturen, der Kunst und Philosophie im Mittelalter, der Rechtsgeschichte, der Theologie und anderem durchgeführt.

Bonner Zentrum für Transkulturelle Narratologie

Ein Fokus des im Sommer 2010 offiziell von der Universitätsleitung eingerichteten Bonner Zentrums für Transkulturelle Narratologie (BZTN) liegt auf der Herausarbeitung und Analyse narrativer Strukturen in „nicht-abendländischen“, in der Regel ‚vormodernen’ Texten. Die von uns in den Vordergrund der Betrachtung gerückten „nicht-abendländischen“, d.h. i.d.R. nicht in den „großen“ europäischen Sprachen verfassten Texte werden nicht auf ihre Faktizität, ihre philologischen Feinheiten oder ihre ereignisgeschichtlichen Aussagen hin untersucht, sondern es wird den Fragen nachgegangen, wie die Erzähltechniken der Quellen aussehen und was wir aus den Texten mittels der narrativen Strukturen über die „mentalen (emotionalen und kognitiven, unbewussten und bewussten) Operationen, durch die die Erfahrung von Zeit im Medium der Erinnerung zu Orientierungen der Lebenspraxis verarbeitet wird”, erfahren können. Die Spannbreite des von uns untersuchten Materials reicht von chinesischen, japanischen, mongolischen, ägyptischen und tibetischen bis zu sanskritischen, aramäischen, hebräischen, arabischen, persischen, hethitischen und oralen Texten. Aber auch alter/native Texte aus den großen europäischen Sprachen werden berücksichtigt.

Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies

Das Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum im Bereich der strategischen Außen-, Europa- und Sicherheitsforschung. An dessen Spitze steht die Henry-Kissinger-Professur, die der Forschung und Lehre von Fragen der internationalen Sicherheit im Sinne strategischer Studien sowie deren Bezügen zu den transatlantischen Beziehungen gewidmet ist. Mittels wissenschaftlicher Analysen und praxisorientierter Forschung werden im CASSIS strategische Lösungsansätze für klassische und nichtklassische Sicherheitsherausforderungen entwickelt. Beispiele sind die Rückkehr der Geopolitik, zwischenstaatliche Konflikte, konkurrierende globale Ordnungssysteme sowie Cyber- und Energiesicherheit, Terrorismus, menschliche Sicherheit sowie Gesundheits- und Ernährungssicherheit. Übergeordneter Leitansatz der Arbeit des CASSIS ist die Suche nach Möglichkeiten einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit und Integration bei gleichzeitiger Stärkung der transatlantischen Partnerschaft zur Behandlung dieser Herausforderungen.

Center for Global Studies

Im Zentrum der Forschungsarbeiten des Center for Global Studies (CGS) stehen politische, gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen der wirtschaftlichen und technologischen Globalisierung sowie das damit verbundene Phänomen der globalen Machtverschiebungen im 21. Jahrhundert. Dabei liegt der Fokus der Forschung des CGS auf unterschiedlichen Ausprägungen der Globalität der Gesellschaften in den verschiedenen Weltregionen. Aus den Perspektiven der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Kulturwissenschaften werden die unterschiedlichen Ausprägungen und Formationen der Globalität in Asien, Europa, Amerika, Afrika und Australien-Ozeanien interdisziplinär untersucht. Insbesondere sollen im Rahmen des Forschungszentrums die noch immer realgeschichtlichen Disparitäten, Asymmetrien und Widersprüche, welche die Prozesse wachsender Globalität in den verschiedenen Regionen und Kulturkreisen charakterisieren, systematisch reflektiert, sinnstiftend interpretiert und kulturübergreifend verglichen werden.

Centre Ernst Robert Curtius

Das Centre Ernst Robert Curtius (CERC) ist ein Forschungszentrum mit dem Schwerpunk „Europäische Kulturen aus deutscher und französischer Perspektive“. Das CERC knüpft an die Profilbreite des wirkungsmächtigsten Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius, als Literaturkritiker, Philologe und Kulturwissenschaftler, an. Der Forschungsschwerpunkt ist geleitet von der Grundannahme, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts die deutsch-französischen Beziehungen nicht mehr als ein ausschließlich bilateral zu erfassendes Phänomen betrachtet werden können. Vielmehr besteht Konsens darüber, dass diese Beziehungen in einen europäischen Rahmen einzubetten sind, der sich wiederum im Verhältnis und in der Wechselwirkung Europas zur globalisierten Welt definiert. Ziel ist es, die Gesamtheit der europäischen Diskurse und Konstruktionen auf den Prüfstand stellen, um Europa und seine weltweite Vernetzung aus den wechselseitigen Perspektiven Deutschlands und Frankreichs theoretisch neu zu denken und Anstöße für gesellschaftlich relevante Diskurse und praktische Weiterentwicklungen zu geben. Ein weiteres zentrales Anliegen des CERC bildet die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, indem der Forschungsschwerpunkt des CERC für die Fortentwicklung der internationalen Studiengänge und Forschungsnetzwerke der Bonner Universität nutzbar gemacht wird. 

Centre for Mind Research

Das Centre for Mind Research (CMR) wurde gegründet, um gemeinsame interdisziplinäre Forschungen zu philosophischen, psychologischen, psychiatrischen und normativen Problemstellungen durchzuführen. Die thematischen Schwerpunktsetzungen umfassen insbesondere Forschungen zu Person, Bewusstsein, Selbstbewusstsein, personale Identität, Kognition sowie zu den damit zusammenhängenden normativen Herausforderungen. Der besondere Beitrag des CMR besteht zudem in der Ausweitung der Forschungsaktivitäten in thematisch einschlägige Bereiche der Kognitionswissenschaften, Künstliche Intelligenz und Informatik. Die gemeinsame Forschungstätigkeit vollzieht sich in disziplinbezogenen Einzelvorhaben sowie in interdisziplinären Vorhaben. In diesem Rahmen dient das CMR auch der besonderen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. 

Centre for the Classical Tradition

Das CCT ist ein Forschungszentrum, in dem die griechisch-römische Antike und ihre Rezeption bis zur Gegenwart untersucht werden. Im Mittelpunkt stehen demgemäß alle Aspekte der europäischen Sprachen und Literaturen sowie der Geschichte und Kunst, die mittelbar oder unmittelbar auf die griechische und lateinische Antike zurückgehen. Der Begriff ‚Classical Tradition‘ wird dabei als Basis verstanden, auf der wesentliche Leistungen der europäisch geprägten Kulturen beruhen. Der Schwerpunkt der Forschungen soll daher nicht nur auf den klassischen Elementen liegen, sondern auch auf der Rezeption und Weiterentwicklung des antiken Erbes vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis in die Moderne. Der Einfluss der griechisch-römischen und frühchristlichen antiken Kultur auf die europäische Geistesgeschichte ist auch im 21. Jahrhundert noch in vielen Bereichen der Wissenschaft sowie des täglichen Lebens offenkundig und wirksam.

Zentrum für Alternskulturen

Die Tradition der Alternsforschung an der Universität Bonn reicht von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sie ist in besonderer Weise mit dem Namen Hans Thomae und Ursula Lehr verbunden. Vor allem Georg Rudinger und seine Mitarbeiter haben deren gerontologische Pionierleistungen durch die Mitarbeit an einer Reihe von Forschungsprojekten fortgeführt, von denen beispielhaft einige genannt seien: (1) Bonner Längsstudie des Alterns (BOLSA), (2) Cross European Longitudinal Study of Ageing (EXCELSA), (3) Interdisziplinäre Langzeit-Studie des Erwachsenenalters (ILSE), (4) Bild des Alter(n)s und Sozialstruktur (BIAS), (5) Alter und Technik (ALTEC). Angesichts der in Bonn vorhandenen Einrichtungen mit ihrer Tradition in Fragen zur Alternsforschung und deren nachgewiesener wissenschaftlicher Kompetenz liegt es nahe, entsprechende Forschungsvorhaben zu Alter und Altern zu verknüpfen und zu bündeln.

Zentrum für Kulturwissenschaft

Das Zentrum für Kulturwissenschaft wird von FachvertreterInnen aus sechs Instituten gebildet. Es schafft zwischen diesen unterschiedlichen Standorten institutionelle Querverbindungen und soll auf deren Grundlage die jeweiligen kulturwissenschaftlichen Interessen in Forschung und Lehre miteinander vernetzen und fördern. Dabei bestimmt sich der zugrunde gelegte Kulturbegriff nicht in einer spezifischen programmatischen Ausrichtung von Kulturwissenschaft oder ‚Cultural Studies‘; vielmehr versteht sich das Zentrum als eine interdisziplinäre Unternehmung, die die auch jeweils fachbezogenen unterschiedlichen Kulturbegriffe in einen produktiven Dialog bringen will.

Zentrum für Historische Grundlagen der Gegenwart (ZHGG)

Das Zentrum dient der gemeinsamen und interdisziplinären Forschung zu den historischen Grundlagen der Gegenwart des 18. Und 19. Jahrhunderts. Unter der Beteiligung des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie und des Instituts für öffentliches Recht werden die folgenden Forschungsfelder untersucht: (1) Veränderung des Gewaltmonopols des Staates sowie Ausgestaltung der Beziehungen der Staaten untereinander, (2) Veränderung der tradierten ökonomischen und gesellschaftlichen Systeme, (3) Wandel der öffentlichen Meinung, der Willensbildung der Parteien und der parlamentarischen Entscheidungsprozesse, (4) Auswirkungen der Veränderung auf das friedliche Mit- und Nebeneinander der Völker.

Zentren mit Beteiligung der Fakultät

Interdisziplinäres Lateinamerikazentrum

Seit seiner Gründung in 2004 fördert das ILZ den wissenschaftlichen Dialog und die interdisziplinäre Kooperation zwischen den Wissenschaftlern und Instituten an der Universität Bonn. Darüber hinaus unterhält das ILZ Kooperationen und Projekte mit Universitäten mit regionalwissenschaftlichem Bezug vor allem in NRW. Der interdisziplinäre und transdisziplinäre Ansatz des ILZ wird von der Entwicklung innovativer methodischer und konzeptioneller Ansätze begleitet, die über das Portfolio disziplinärer Herangehensweisen hinausgehen. Die Übersetzungsleistungen des ILZ erlauben es natur-, sozial- und geisteswissenschaftliche Perspektiven

zusammenzudenken und damit die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Technik und Natur zu untersuchen.

Internationales Zentrum für Philosophie NRW16

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Das Internationale Zentrum für Philosophie wurde im Jahre 2008 gegründet. Tragende Stützen sind drei Universitätseinrichtungen von internationalem Renommee, die künftig unter einem Dach zusammenarbeiten sollen: Das Institut für Philosophie, das Institut für Wissenschaft und Ethik sowie das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften. Ziel des neuen Zentrums ist unter anderem, Forschung und Lehre im Fach Philosophie noch besser als bislang international zu vernetzen. Insbesondere sollen künftig renommierte ausländische Wissenschaftler die Gelegenheit erhalten, über einen längeren Zeitraum in Nordrhein-Westfalen zu forschen.

Zentrum für Europäische Integrationsforschung17

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Das Zentrum für Europäische Integrationsforschung ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Weiterbildungsinstitut der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Rahmen des Bonn-Berlin-Gesetzes wurde das ZEI 1995 durch eine Entscheidung des Universitätssenates gegründet und leistet zukunftsorientierte Forschung zu ungelösten Fragen der europäischen Integration und zur Rolle Europas in der Welt. Der akademische Fokus des ZEI auf Fragen des Regierens und des Regulierens in der EU schlägt Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis. Regieren und Regulieren in der EU, der politik- und rechtswissenschaftliche Schwerpunkt des ZEI in Forschung und Lehre, vereint zwei zentrale Aspekte, deren kritisches Zusammenspiel die EU prägt, ihre Auswirkungen auf das Leben der Bürger und ihre Rolle weltweit. Forschung, Beratung und postgraduale Weiterbildung ergänzen sich wechselseitig in der Tätigkeit des ZEI. Seit 1998 bietet das ZEI den weltweit anerkannten "Master of European Studies - Governance and Regulation" an.

Zentrum für Evalutation und Methoden 18

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Das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) unter Leitung von Prof. Dr. André Beauducel (Abteilung für Methodenlehre, Diagnostik und Evalutation des Instituts für Psychologie) wurde 1999 von Prof. Dr. Georg Rudinger gegründet und steht für wissenschaftliche Methoden in Lehre, Forschung und Dienstleitung. Es ist eine zentrale Betriebseinrichtung unter der Verantwortung des Rektorats der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und führt als solche Evaluationen und Qualitätssicherungsmaßnahmen an der Universität Bonn durch, wie beispielsweise die Hochschulevaluation. Weiterhin ist das ZEM für die Ausweitung der webbasierten Online-Self-Assessment-Angebote verantwortlich.

Zentrum für Religion und Gesellschaft 

Das ZERG wurde am 12. Juli 2005 an der Universität Bonn gegründet. Es handelt sich um eine fakultätsübergreifende Einrichtung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die an der Universität Bonn in diesem Bereich bereits vorhandenen Exzellenzen zu bündeln und auf die Fragestellung "Religion und Gesellschaft" hin zu fokussieren. Das ZERG vereint somit die Forschungsgebiete von derzeit mehr als 30 Mitgliedern (Professoren, Hochschul- und Privatdozenten) der Evangelischen-Theologischen, der Katholisch-Theologischen, der Medizinischen, der Philosophischen und der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät sowie des Altkatholischen Seminars.

Zentrum für Entwicklungsforschung

Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) ist eine international und interdisziplinär ausgerichtete Forschungseinrichtung, die 1995 gegründet wurde und Ende 1997 ihre wissenschaftliche Arbeit aufgenommen hat. Die Forschungsaktivitäten des ZEF sind um drei Kernbereiche angelegt: wirtschaftliche Entwicklung und technologischer Wandel, Ökologie und Management natürlicher Ressourcen, und politischer und kultureller Wandel.

Zentrum für Historische Friedensforschung21

Das 2013 gegründete Zentrum für Historische Friedensforschung (ZHF, Brühler Straße 7) widmet sich vielfältigen Projekten zur Erforschung von Frieden und Sicherheit in der Geschichte. Es wird durch den Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität geleitet und von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Das ZHF verfügt über eine Spezialbibliothek zu den Themen Krieg und Frieden (mit einem Schwerpunkt auf der Epoche der Frühen Neuzeit), einen einzigartigen Mikrofilmbestand zum Westfälischen Frieden (1648) aus über 150 europäischen Archiven und Bibliotheken sowie eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Presseberichte zum Westfälischen Friedenskongress.

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