01. Juni 2026

DFG Grako „Versöhnung und ihre Äquivalente im transkulturellen Vergleich“ bewilligt DFG Grako „Versöhnung und ihre Äquivalente im transkulturellen Vergleich“ bewilligt

Wir gratulieren den beteiligten Forschenden!

Mit großer Freude gratulieren Dekanat und Fakultät den beteiligten Wissenschaftler*innen zur erfolgreichen Einwerbung des neuen DFG-Graduiertenkollegs „Versöhnung und ihre Äquivalente im transkulturellen Vergleich“ (Sprecherin Prof.in Dr. Christine Gisela Krüger). Die Bewilligung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist eine besondere Auszeichnung für die herausragende Forschungsleistung des Verbunds, das Qualifikationsprogramm des Kollegs – und sie unterstreicht die wissenschaftliche Exzellenz der beteiligten Fächer und Forschenden. Zugleich eröffnet das Kolleg hervorragende Bedingungen für die Förderung von Early Career Researchers und stärkt die Sichtbarkeit der Philosophischen Fakultät in einem gesellschaftlich hochrelevanten aktuellen Forschungsfeld.

Konfliktbewältigung im transkulturellen Vergleich erforschen

Wie werden Konflikte in verschiedenen Kulturen beigelegt? Das GRK „Versöhnung und ihre Äquivalente im transkulturellen Vergleich“ zielt darauf ab, Konzepte, Strategien und Praktiken von Versöhnung systematisch zu erforschen. Dabei sollen sowohl europäische als auch außereuropäische Kulturen in den Blick genommen werden. Die Hypothese ist, dass mit Versöhnung und ähnlichen Konzepten jeweils ein Reaktions- und Strategierepertoire bereitgestellt wird, durch das Konfliktsituationen entschärft und – im besten Fall – überwunden werden können. Für den transkulturellen Vergleich sollen verschiedene Bedingungsfaktoren von Versöhnung herangezogen werden,  wie etwa soziale Aushandlungsprozesse, Verfahren der Konfliktlösung oder auch Wert- und Normsysteme.

Wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Relevanz

Fragen nach Versöhnung, Konfliktbewältigung und sozialem Zusammenhalt prägen gegenwärtig gesellschaftliche Debatten weltweit – von politischen Polarisierungen über historische Aufarbeitungsprozesse bis hin zu den Folgen von Krieg, Gewalt und Migration. Das neue Graduiertenkolleg greift diese Herausforderungen auf und verbindet geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven zu einem interdisziplinären Forschungsprogramm von hoher wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Damit leistet das Kolleg einen innovativen Beitrag zu einem vertieften Verständnis gesellschaftlicher Verständigungsprozesse in historischer und globaler Perspektive.

Für die Philosophische Fakultät bedeutet die Einrichtung des Kollegs zudem einen wichtigen strategischen Erfolg: Sie stärkt die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit, fördert die internationale Sichtbarkeit der Forschung und schafft attraktive Rahmenbedingungen für die Ausbildung einer neuen Generation von Wissenschaftler*innen.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Graduiertenkollegs, auf der u.a. Konzept, Qulifizierungsprogramm und Beteiligte ausführlich vorgestellt werden.

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